Der Leipziger Singer und Songwriter Neo Kaliske hat mit vielen, großartigen Menschen seine Songs wachsen lassen und ein Album produziert. Jetzt ist es fertig und das Debütalbum wird - noch frisch und warm- beim Record Release Konzert bereit liegen, um in eure Hände zu gelangen. Wer bei diesem einmaligen Event dabei sein möchte und Neo und seinen Freundeskreis aus Klassik, Jazz und Soul auf der Bühne erleben will, ist herzlich eingeladen! Zum Record Release werden Neos Songs in einmaliger Art präsentiert: mit Streichquartett, Bläsern und Band.
04
// Di // 20 Uhr // Filmvorstellung & Diskussionsveranstaltung
„Comment ça va, Togo?“
„Comment ça va, Togo?“
Referent: Dr. Lutz Mükke
Afrika – Dürre, Hunger, Krieg? Viele afrikanische Länder spielen in der medialen Berichterstattung in Deutschland kaum eine Rolle: Berichtet wird, wenn überhaupt, nur im Krisenfall. Mit dem Alltag vor Ort hat das oft wenig zu tun. Das Projekt „Gute Nachrichten, Afrika!“ der Leipziger Filminitiative Cineart e.V. wendet sich gegen diese Art der Stereotypenbildung und zeigt einen anderen Blinkwinkel: An die Stelle düsterer Klischees treten reale Persönlichkeiten. Sie sind es schließlich, die uns unsere Denkmuster bewusster werden lassen.
/////// Zum Film: „Comment ça va, Togo?“
Regie: Philipp Lemmerich und Stefanie Otto
D/TG 2012, 60 Minuten, Omu
Die Kleinstadt Bassar ist mit ihren 25.000 Einwohnern eines der Regionalzentren Nordtogos. Die Gegend ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit und einer schwachen Infrastruktur. Doch anstatt zu resignieren, begegnen viele Bewohner den Heraus¬forderungen des Alltags mit überraschender Kreativität.
‚Comment ça va, Togo?‘ lässt Raum für Erzählungen aus dem Innersten der togolesischen Gesellschaft. Dabei wird deutlich: Auch im Norden Togos, einer abgeschnittenen und marginalisierten Region weit abseits der wirtschaftlichen Zentren Westafrikas, bestehen Dynamiken und Chancen auf Entwicklung – auch ohne den Einfluss und die Unterstützung des Westens.
/////// zum Referenten:
Dr. Lutz Mükke ist Diplom-Journalist und Afrikanist. Seine Dissertation mit dem Titel „Journalisten der Finsternis“ beleuchtet die Strukturen, Akteure und Arbeitsbedingungen der Afrika-Berichterstattung. Für seine Arbeit über die Hilfsindustrie in Äthiopien erhielt er den Lorenzo Natali Prize für Menschenrechte und Demokratie. Heute ist er Referent in der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig und lehrt Journalistik an der Universität Leipzig
Afrika – Dürre, Hunger, Krieg? Viele afrikanische Länder spielen in der medialen Berichterstattung in Deutschland kaum eine Rolle: Berichtet wird, wenn überhaupt, nur im Krisenfall. Mit dem Alltag vor Ort hat das oft wenig zu tun. Das Projekt „Gute Nachrichten, Afrika!“ der Leipziger Filminitiative Cineart e.V. wendet sich gegen diese Art der Stereotypenbildung und zeigt einen anderen Blinkwinkel: An die Stelle düsterer Klischees treten reale Persönlichkeiten. Sie sind es schließlich, die uns unsere Denkmuster bewusster werden lassen.
/////// Zum Film: „Comment ça va, Togo?“
Regie: Philipp Lemmerich und Stefanie Otto
D/TG 2012, 60 Minuten, Omu
Die Kleinstadt Bassar ist mit ihren 25.000 Einwohnern eines der Regionalzentren Nordtogos. Die Gegend ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit und einer schwachen Infrastruktur. Doch anstatt zu resignieren, begegnen viele Bewohner den Heraus¬forderungen des Alltags mit überraschender Kreativität.
‚Comment ça va, Togo?‘ lässt Raum für Erzählungen aus dem Innersten der togolesischen Gesellschaft. Dabei wird deutlich: Auch im Norden Togos, einer abgeschnittenen und marginalisierten Region weit abseits der wirtschaftlichen Zentren Westafrikas, bestehen Dynamiken und Chancen auf Entwicklung – auch ohne den Einfluss und die Unterstützung des Westens.
/////// zum Referenten:
Dr. Lutz Mükke ist Diplom-Journalist und Afrikanist. Seine Dissertation mit dem Titel „Journalisten der Finsternis“ beleuchtet die Strukturen, Akteure und Arbeitsbedingungen der Afrika-Berichterstattung. Für seine Arbeit über die Hilfsindustrie in Äthiopien erhielt er den Lorenzo Natali Prize für Menschenrechte und Demokratie. Heute ist er Referent in der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig und lehrt Journalistik an der Universität Leipzig
05
// Mi // 20 Uhr // Diavortrag von & mit Ralf Lützgendorf
EINMAL UM DIE HALBE WELT... Käthe & Ralf
EINMAL UM DIE HALBE WELT... Käthe & Ralf

6 EUR / 5 EUR ermäßigt
Wer träumt nicht davon? Ralf und seine Begleiterin Käthe haben sich für ein halbes Jahr die Zeit genommen. Käthe ist ein 17 Jahre altes Motorrad, welches Ralf liebevoll nach seiner Oma benannt hat.
Er belud sein Motorrad mit Zelt und Schlafsack und allerlei überflüssigem Kram und brach im Frühjahr 2010 zu einer Reise quer durch das Riesenreich Russland auf. Die Reise führte die beiden über den mit Schneeresten bedeckten Ural in das Sibirische Tiefland mit seinen kasachischen Steppenwinden, durch die unendlichen Weiten der Taiga im Fernen Osten, hin zu den Menschen Russlands.
Umkehrpunkt waren die himmelhoch ragenden Vulkanschlote Kamtschatkas und zurück ging es zum Herzen Sibiriens, dem Baikal, von dem man die flimmernde Hitze der Gobi erahnt…Doch das ist schon eine andere Geschichte.
Er belud sein Motorrad mit Zelt und Schlafsack und allerlei überflüssigem Kram und brach im Frühjahr 2010 zu einer Reise quer durch das Riesenreich Russland auf. Die Reise führte die beiden über den mit Schneeresten bedeckten Ural in das Sibirische Tiefland mit seinen kasachischen Steppenwinden, durch die unendlichen Weiten der Taiga im Fernen Osten, hin zu den Menschen Russlands.
Umkehrpunkt waren die himmelhoch ragenden Vulkanschlote Kamtschatkas und zurück ging es zum Herzen Sibiriens, dem Baikal, von dem man die flimmernde Hitze der Gobi erahnt…Doch das ist schon eine andere Geschichte.
06
// Do // 20 Uhr // Cinemabstruso zu Gast im UT
Teil I: Kurzfilme
Teil I: Kurzfilme
DER MARDER / Fiction, 18 min.
Regie: Karl Friedrich König
Finanzberater Schubert steht unter Erfolgsdruck. Da kommt der schrullige Dorfbewohner Klaus gerade richtig als nächstes Kundenopfer. Doch der anfangs so mühelos erscheinende Verkauf einer Versicherung entwickelt sich für Schubert zur Konfrontation mit einem blinden Fleck seines Lebens.
Zwei Schauspieler, ein leerstehender Bauernhof, ein Huhn und ein kleines Filmteam sind die Zutaten zu dem Kurzfilm "Der Marder".
DRONE, Fiktional/Experimentell, 20 min
Regie: Tilman König
Filmemacher Tilman König erweckt mit der Figurentheatermacherin Franziska Merkel und 3D Artist Nico Banisch "Die Drohne" zum Leben:
Die Welt ändern mit einem Click - zwei Blogger, ein Pirat und eine dumme Idee:
Ein Crowdfundingprojekt um den Mord an Alexander Lukaschenko zu finanzieren, natürlich ohne Kollateralschäden. Dies alles in einem Kurzfilm mit Livestream, Drohnen über Leipzig und einem japanischen Aussteiger mit USB-Anschluss.
BLUTSVERWANDT, Dok, 32 min.
ein Film von Tilman König und Helio Yoshida
3000$ für jeden Ausländer der aus Japan verschwindet und nicht wiederkommt. Diesen Handel schlug die japanische Regierung im Angesicht der Weltwirtschaftskrise Ausländern mit japanischen Wurzeln vor. Der Film related by blood dringt mit seinem Protagonisten tief in die ausgezehrte brasilianische Community in Japans drittgrößter Stadt Nagoya ein und beleuchtet ein dunkles Kapitel japanischer Migrationspolitik.
Die Filmemacher Helio Yoshida und Tilman König zeichnen im Japan vor Fukushima die Geschichte eines Lebenskünstlers und seiner Community nach. Mit minimaler Ausrüstung, wenig Budget und viel Glück schufen sie diesen intimen Blick auf eine unbekannte Seite Japans.
KOMBITICKET FÜR BEIDE VORSTELLUNGEN (20:00 und 22:00):
7€ ermässigst / 8€ voll
Regie: Karl Friedrich König
Finanzberater Schubert steht unter Erfolgsdruck. Da kommt der schrullige Dorfbewohner Klaus gerade richtig als nächstes Kundenopfer. Doch der anfangs so mühelos erscheinende Verkauf einer Versicherung entwickelt sich für Schubert zur Konfrontation mit einem blinden Fleck seines Lebens.
Zwei Schauspieler, ein leerstehender Bauernhof, ein Huhn und ein kleines Filmteam sind die Zutaten zu dem Kurzfilm "Der Marder".
DRONE, Fiktional/Experimentell, 20 min
Regie: Tilman König
Filmemacher Tilman König erweckt mit der Figurentheatermacherin Franziska Merkel und 3D Artist Nico Banisch "Die Drohne" zum Leben:
Die Welt ändern mit einem Click - zwei Blogger, ein Pirat und eine dumme Idee:
Ein Crowdfundingprojekt um den Mord an Alexander Lukaschenko zu finanzieren, natürlich ohne Kollateralschäden. Dies alles in einem Kurzfilm mit Livestream, Drohnen über Leipzig und einem japanischen Aussteiger mit USB-Anschluss.
BLUTSVERWANDT, Dok, 32 min.
ein Film von Tilman König und Helio Yoshida
3000$ für jeden Ausländer der aus Japan verschwindet und nicht wiederkommt. Diesen Handel schlug die japanische Regierung im Angesicht der Weltwirtschaftskrise Ausländern mit japanischen Wurzeln vor. Der Film related by blood dringt mit seinem Protagonisten tief in die ausgezehrte brasilianische Community in Japans drittgrößter Stadt Nagoya ein und beleuchtet ein dunkles Kapitel japanischer Migrationspolitik.
Die Filmemacher Helio Yoshida und Tilman König zeichnen im Japan vor Fukushima die Geschichte eines Lebenskünstlers und seiner Community nach. Mit minimaler Ausrüstung, wenig Budget und viel Glück schufen sie diesen intimen Blick auf eine unbekannte Seite Japans.
KOMBITICKET FÜR BEIDE VORSTELLUNGEN (20:00 und 22:00):
7€ ermässigst / 8€ voll
06
// Do // 22 Uhr // Cinemabstruso zu Gast im UT - Teil II:
NACHT DES RADIKALEN FILMS N°7
NACHT DES RADIKALEN FILMS N°7
Die Leipziger Filmgruppe Cinemabstruso präsentiert die 7. Ausgabe seines Filmfestivals "Die Nacht des radikalen Films". Die 10 radikalsten Kurzfilme aus Berlin, Prag, Leipzig, Montpellier, Ludwigsburg, Jena, Köln. Das Publikum darf sich freuen auf Dokus, Kurzspielfilme und Animationen.
Zu sehen sind unter anderem: ein Flüchtling aus der ehemaligen UDSSR rappt im Asylbewerberheim, Leipzig zeigt sein wahres Gesicht als Heldenstadt, zwei ältere Männer lassen es sich mit Peitsche und Elektroschocks gutgehen und eine heimlich durchs Fenster gefilmte ménage à trois.... Und noch vieles mehr!!!
Mit Moderation und Cinemabstruso-Team vor Ort.
KOMBITICKET FÜR BEIDE VORSTELLUNGEN (20:00 und 22:00):
7€ ermässigst / 8€ voll
Zu sehen sind unter anderem: ein Flüchtling aus der ehemaligen UDSSR rappt im Asylbewerberheim, Leipzig zeigt sein wahres Gesicht als Heldenstadt, zwei ältere Männer lassen es sich mit Peitsche und Elektroschocks gutgehen und eine heimlich durchs Fenster gefilmte ménage à trois.... Und noch vieles mehr!!!
Mit Moderation und Cinemabstruso-Team vor Ort.
KOMBITICKET FÜR BEIDE VORSTELLUNGEN (20:00 und 22:00):
7€ ermässigst / 8€ voll
07
// Fr // 21 Uhr // UT Connewitz & SchubladenKonsortium laden ein:
NO MEANS NO & Trigger Effect (beide can)
NO MEANS NO & Trigger Effect (beide can)
>>>> Tickets gibt`s ab sofort in der Buchhandlung W. Otto & Nachf. neben dem UT Connewitz !!!
Eine der wichtigsten Punk/Post-Punk Institutionen des nordamerikanischen Undergrounds kommt wieder ins UT! NMN, aus Vancouver von den Wright Brüdern 1979 gegründet. Die Mitglieder der Band treten gerne unter Pseudonym auf, so sind die Brüder Wright auch als „Mr. Right“ und „Mr. Wrong“ bekannt. Auf die Spitze getrieben wurde dies vom Gitarristen Andy Kerr, der auf keinem Album unter seinem richtigen Namen auftrat, sondern sich Namen wie „…Uuuuh…“, „Buttercup“ oder „None of your fucking business“ gab. Als weiteres Mitglied wird Craig Bougie („sound man extraordinaire“) gezählt, der für den Livesound verantwortlich ist...
Ihr Stil hebt sich durch ihre starke, durch Funk inspirierte Rhythmik vom Standard Punk/Hardcore ab.
Er wird besonders geprägt durch das dominierende und treibende Bassspiel von Rob Wright und den Breakbeats seines Bruders John. In den Texten beschäftigen sich No Means No mit politischen Themen, Familiendramen, psychologischen und zwischenmenschlichen Themen und kanadischem Lokalpatriotismus. Oft spielen sie in den Texten mit apokalyptisch anmutende Bildern - dies steht im
Kontrast zu der meist ausgelassenen Stimmung auf ihren Konzerten. Das Ganze mit grandios, bissig, tiefschwarzem Humor geräuchert.
Eines sollte klar sein: Es handelt sich bei NMN nicht um eine „Wir wollen´s noch mal wissen oder wenigstens Kohle machen“-Bands die sich zuletzt viel zu oft reformierten und enttäuschten – Es geht hier um eine Band die seit mehr als 30 Jahren relevanten und interessanten Punk abliefert. Fuck Yeah!
Supportet werden die Herren in diesem Jahr von Trigger Effect, Kanadas bestgehütetes Geheimnis in Sachen Punk zw. The Bronx/Refused/BlackFlag.
NMN schreiben zu den aktuellen Tourdaten:
Please bring your best dance shoes and moves. Judges will award points based on flexibility, durability, laughability and moxie. Also! Ihr wißt bescheid!
Eine der wichtigsten Punk/Post-Punk Institutionen des nordamerikanischen Undergrounds kommt wieder ins UT! NMN, aus Vancouver von den Wright Brüdern 1979 gegründet. Die Mitglieder der Band treten gerne unter Pseudonym auf, so sind die Brüder Wright auch als „Mr. Right“ und „Mr. Wrong“ bekannt. Auf die Spitze getrieben wurde dies vom Gitarristen Andy Kerr, der auf keinem Album unter seinem richtigen Namen auftrat, sondern sich Namen wie „…Uuuuh…“, „Buttercup“ oder „None of your fucking business“ gab. Als weiteres Mitglied wird Craig Bougie („sound man extraordinaire“) gezählt, der für den Livesound verantwortlich ist...
Ihr Stil hebt sich durch ihre starke, durch Funk inspirierte Rhythmik vom Standard Punk/Hardcore ab.
Er wird besonders geprägt durch das dominierende und treibende Bassspiel von Rob Wright und den Breakbeats seines Bruders John. In den Texten beschäftigen sich No Means No mit politischen Themen, Familiendramen, psychologischen und zwischenmenschlichen Themen und kanadischem Lokalpatriotismus. Oft spielen sie in den Texten mit apokalyptisch anmutende Bildern - dies steht im
Kontrast zu der meist ausgelassenen Stimmung auf ihren Konzerten. Das Ganze mit grandios, bissig, tiefschwarzem Humor geräuchert.
Eines sollte klar sein: Es handelt sich bei NMN nicht um eine „Wir wollen´s noch mal wissen oder wenigstens Kohle machen“-Bands die sich zuletzt viel zu oft reformierten und enttäuschten – Es geht hier um eine Band die seit mehr als 30 Jahren relevanten und interessanten Punk abliefert. Fuck Yeah!
Supportet werden die Herren in diesem Jahr von Trigger Effect, Kanadas bestgehütetes Geheimnis in Sachen Punk zw. The Bronx/Refused/BlackFlag.
NMN schreiben zu den aktuellen Tourdaten:
Please bring your best dance shoes and moves. Judges will award points based on flexibility, durability, laughability and moxie. Also! Ihr wißt bescheid!
08
// Sa // 21 Uhr //
WE INSIST & BulBul
WE INSIST & BulBul
WE INSIST aus Paris kommen wieder ins UT! Ob man deren Sound jetzt immer noch Jazzrock oder Postpunk nennen soll, spielt eigentlich keine Rolle. Live sind sie, egal in welcher Formation, immer atmosphärisch-dicht und beeindruckend! Sicher wird auch einiges an neuen Songs zu hören sein, denn das neue/ 6. Album steht bereits in den Startlöchern – nach 16 Jahren wieder ein self titled album…wir sind gespannt und freuen uns drauf!
Der stetige Spagat zwischen der Lust am funktionierenden Song und der Laune, eben diese Funktionalität beinahe schon mutwillig zu zerlegen - das ist Bulbul – ein Bastard voller Spielfreude, der sich vor einer saftigen Laissez-Faire-Attitüde hertreiben lässt. Hier geht alles: Pop, Rock, Noise, Avantgarde, Trash und Trailer Park genauso wie gediegene Sterneküche. Bulbul versprechen ebenso erstaunliche Eingänglichkeit wie verstörende Irrwitzigkeit - und sie halten dieses Versprechen auch. Die klassische Schublade Noise-Rock ist längst viel zu klein geworden für diese Band, die schon immer lieber auf einen gelungenen Lacher als auf einen Katharsis-Effekt gesetzt hat.
Nur konsequent, dann auch den Schritt über den üblichen Kreis der üblichen Verdächtigen hinaus zu wagen. Und es viel lieber mal mit einem Produzenten namens Patrick Pulsinger zu versuchen, den man eigentlich doch eher vom Dancefloor her kennt. Um es klar zu sagen: Er hat viel erreicht. Er hat dem gewaltigen, gerne basslastigen Sound von bulbul einen bemerkenswerten Raum und eine beeindruckende Transparenz gegeben. Mit ihrem aktuellen Album „bulbul #6 !$" bewegen sich Raumschiff Engelmayr, Derhunt und DDKern intensiver denn je im Niemandsland zwischen Lärm und Pop, zwischen Sound und Song, zwischen Realität und Illusion.
Der stetige Spagat zwischen der Lust am funktionierenden Song und der Laune, eben diese Funktionalität beinahe schon mutwillig zu zerlegen - das ist Bulbul – ein Bastard voller Spielfreude, der sich vor einer saftigen Laissez-Faire-Attitüde hertreiben lässt. Hier geht alles: Pop, Rock, Noise, Avantgarde, Trash und Trailer Park genauso wie gediegene Sterneküche. Bulbul versprechen ebenso erstaunliche Eingänglichkeit wie verstörende Irrwitzigkeit - und sie halten dieses Versprechen auch. Die klassische Schublade Noise-Rock ist längst viel zu klein geworden für diese Band, die schon immer lieber auf einen gelungenen Lacher als auf einen Katharsis-Effekt gesetzt hat.
Nur konsequent, dann auch den Schritt über den üblichen Kreis der üblichen Verdächtigen hinaus zu wagen. Und es viel lieber mal mit einem Produzenten namens Patrick Pulsinger zu versuchen, den man eigentlich doch eher vom Dancefloor her kennt. Um es klar zu sagen: Er hat viel erreicht. Er hat dem gewaltigen, gerne basslastigen Sound von bulbul einen bemerkenswerten Raum und eine beeindruckende Transparenz gegeben. Mit ihrem aktuellen Album „bulbul #6 !$" bewegen sich Raumschiff Engelmayr, Derhunt und DDKern intensiver denn je im Niemandsland zwischen Lärm und Pop, zwischen Sound und Song, zwischen Realität und Illusion.
09
// So // 14 Uhr // KinderKinoKlub Flimmerstunde zeigt:
FERIEN AUF SALTKROKAN
FERIEN AUF SALTKROKAN
Die schwedische Großstadtfamilie Melcherson verbringt ihre Ferien auf der Schäreninsel Saltkrokan vor der Küste Stockholms. Leider ist das Ferienhaus kein romantischer Ort, sondern eine Bruchbude, die Vater Melcherson erst einmal auf Vordermann bringen muss. Wer will schon, dass es zum Dach hereinregnet? Bei Sägen und Streichen sind die Melchersons nicht auf sich gestellt, die Nachbarn helfen – insbesondere das sympathisch-altkluge Mädchen Hummelchen mit ihrem Bernhardiner Bootsmann…
Ein echter Kinderfilmklassiker nach einem Buch von Astrid Lindgren – für alle die sich schon auf die Sommerferien freuen!
Ein echter Kinderfilmklassiker nach einem Buch von Astrid Lindgren – für alle die sich schon auf die Sommerferien freuen!
12
// Mi // 20 Uhr // Diavortrag von & mit Ralf Lützgendorf
IN DSCHINGIS KHANS REICH…Käthe & Ralf
IN DSCHINGIS KHANS REICH…Käthe & Ralf

5 EUR
Ralf und seine Begleiterin Käthe haben sich für ein halbes Jahr Zeit genommen. Käthe ist ein 17 Jahre altes Motorrad, welches Ralf liebevoll nach seiner Oma benannt hat.
Im ersten Teil des Reiseberichtes der beiden lernten wir den fernen Osten Russlands und die Halbinsel Kamtschatka kennen.
In Tschingis Khans Reich wird die Reise durch mongolische Steppen, über traumhaft schöne Landschaften der Gobi und des Altais fortgesetzt. Wie ein Krieger der Mongolen fühlt man sich, wenn man auf dem Motorrad Richtung Westen reitet.
Zurück geht es durch Sibirien und nach Überwindung des Ural finden sich beide in den östlichen Ländern Europas wieder. Die geschichtsträchtigen Landschaften der Ukraine läuten das Ende dieser langen Fahrt ein.
Im ersten Teil des Reiseberichtes der beiden lernten wir den fernen Osten Russlands und die Halbinsel Kamtschatka kennen.
In Tschingis Khans Reich wird die Reise durch mongolische Steppen, über traumhaft schöne Landschaften der Gobi und des Altais fortgesetzt. Wie ein Krieger der Mongolen fühlt man sich, wenn man auf dem Motorrad Richtung Westen reitet.
Zurück geht es durch Sibirien und nach Überwindung des Ural finden sich beide in den östlichen Ländern Europas wieder. Die geschichtsträchtigen Landschaften der Ukraine läuten das Ende dieser langen Fahrt ein.
13
// Do // 21 Uhr //
PARADIES: GLAUBE (A / F / BRD 2012; Regie: Ulrich Seidl)
PARADIES: GLAUBE (A / F / BRD 2012; Regie: Ulrich Seidl)

5 EUR / 4 EUR ermäßigt
Der zweite Teil von Ulrich Seidls »Paradies«-Trilogie, ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury beim Filmfestival in Venedig 2012. Ulrich Seidl verknüpft Sex und Religion und löste damit einen handfesten Skandal in Venedig aus:
Anna Maria ist mit Leib und Seele Katholikin. Sie rutscht auf Knien betend durch die Wohnung, ihr Haus hat mehr Kruzifixe als eine Kirche und zur Strafe für fremde Sünden peitscht sie sich gern mal aus. Selbst mit ins Bett nimmt Anna Maria ihren Jesus. Ihren Urlaub verbringt sie damit, eine Wandermutter-
gottes-Statue von Haus zu Haus zu bringen, um Einwanderer und Sesshafte vom christlichen Paradies zu überzeugen. Und Österreich wieder katholisch zu machen.
Eines Tages kehrt ihr Ehemann Nabil, ein im Rollstuhl sitzender Moslem, nach Jahren der Abwesenheit aus Ägypten zurück und fordert seine Rechte als Ehemann ein. Ein Kleinkrieg um Ehe und Religion beginnt. Während Nabil Kruzifixe und Papst-Ikonen von den Wänden pflückt, besprüht Anna Maria ihren Mann mit Weihwasser. Im Auftrag höherer Autoritäten tauschen Anna Maria und Nabil statt körperlicher Liebe bald seelische und körperliche Gemeinheiten aus. Als die Gewalt eskaliert, wird ihr Glauben auf eine harte Probe gestellt. Denn Jesus kann Anna Marias verzweifelte Sehnsucht nach körperlicher Nähe nicht erfüllen.
»Paradies: Glaube« erzählt, was es bedeutet, das Kreuz auf sich zu nehmen. Nach dem Kinoerfolg »Paradies: Liebe« begibt sich Ulrich Seidl im zweiten Teil der Paradies-Trilogie auf die Kreuzstationen einer Ehe. In berauschend schönen Bildern und mit bösem Humor erzählt, ist »Paradies: Glaube« eine abgründige Liebesgeschichte im Zeichen des Kreuzes. (neue visionen)
Anna Maria ist mit Leib und Seele Katholikin. Sie rutscht auf Knien betend durch die Wohnung, ihr Haus hat mehr Kruzifixe als eine Kirche und zur Strafe für fremde Sünden peitscht sie sich gern mal aus. Selbst mit ins Bett nimmt Anna Maria ihren Jesus. Ihren Urlaub verbringt sie damit, eine Wandermutter-
gottes-Statue von Haus zu Haus zu bringen, um Einwanderer und Sesshafte vom christlichen Paradies zu überzeugen. Und Österreich wieder katholisch zu machen.
Eines Tages kehrt ihr Ehemann Nabil, ein im Rollstuhl sitzender Moslem, nach Jahren der Abwesenheit aus Ägypten zurück und fordert seine Rechte als Ehemann ein. Ein Kleinkrieg um Ehe und Religion beginnt. Während Nabil Kruzifixe und Papst-Ikonen von den Wänden pflückt, besprüht Anna Maria ihren Mann mit Weihwasser. Im Auftrag höherer Autoritäten tauschen Anna Maria und Nabil statt körperlicher Liebe bald seelische und körperliche Gemeinheiten aus. Als die Gewalt eskaliert, wird ihr Glauben auf eine harte Probe gestellt. Denn Jesus kann Anna Marias verzweifelte Sehnsucht nach körperlicher Nähe nicht erfüllen.
»Paradies: Glaube« erzählt, was es bedeutet, das Kreuz auf sich zu nehmen. Nach dem Kinoerfolg »Paradies: Liebe« begibt sich Ulrich Seidl im zweiten Teil der Paradies-Trilogie auf die Kreuzstationen einer Ehe. In berauschend schönen Bildern und mit bösem Humor erzählt, ist »Paradies: Glaube« eine abgründige Liebesgeschichte im Zeichen des Kreuzes. (neue visionen)
14
// Fr // 21 Uhr //
PARADIES: GLAUBE (A / F / BRD 2012; Regie: Ulrich Seidl)
PARADIES: GLAUBE (A / F / BRD 2012; Regie: Ulrich Seidl)

5 EUR / 4 EUR ermäßigt
Der zweite Teil von Ulrich Seidls »Paradies«-Trilogie, ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury beim Filmfestival in Venedig 2012. Ulrich Seidl verknüpft Sex und Religion und löste damit einen handfesten Skandal in Venedig aus:
Anna Maria ist mit Leib und Seele Katholikin. Sie rutscht auf Knien betend durch die Wohnung, ihr Haus hat mehr Kruzifixe als eine Kirche und zur Strafe für fremde Sünden peitscht sie sich gern mal aus. Selbst mit ins Bett nimmt Anna Maria ihren Jesus. Ihren Urlaub verbringt sie damit, eine Wandermuttergottes-Statue von Haus zu Haus zu bringen, um Einwanderer und Sesshafte vom christlichen Paradies zu überzeugen. Und Österreich wieder katholisch zu machen.
Eines Tages kehrt ihr Ehemann Nabil, ein im Rollstuhl sitzender Moslem, nach Jahren der Abwesenheit aus Ägypten zurück und fordert seine Rechte als Ehemann ein. Ein Kleinkrieg um Ehe und Religion beginnt. Während Nabil Kruzifixe und Papst-Ikonen von den Wänden pflückt, besprüht Anna Maria ihren Mann mit Weihwasser. Im Auftrag höherer Autoritäten tauschen Anna Maria und Nabil statt körperlicher Liebe bald seelische und körperliche Gemeinheiten aus. Als die Gewalt eskaliert, wird ihr Glauben auf eine harte Probe gestellt. Denn Jesus kann Anna Marias verzweifelte Sehnsucht nach körperlicher Nähe nicht erfüllen.
»Paradies: Glaube« erzählt, was es bedeutet, das Kreuz auf sich zu nehmen. Nach dem Kinoerfolg »Paradies: Liebe« begibt sich Ulrich Seidl im zweiten Teil der Paradies-Trilogie auf die Kreuzstationen einer Ehe. In berauschend schönen Bildern und mit bösem Humor erzählt, ist »Paradies: Glaube« eine abgründige Liebesgeschichte im Zeichen des Kreuzes.
Anna Maria ist mit Leib und Seele Katholikin. Sie rutscht auf Knien betend durch die Wohnung, ihr Haus hat mehr Kruzifixe als eine Kirche und zur Strafe für fremde Sünden peitscht sie sich gern mal aus. Selbst mit ins Bett nimmt Anna Maria ihren Jesus. Ihren Urlaub verbringt sie damit, eine Wandermuttergottes-Statue von Haus zu Haus zu bringen, um Einwanderer und Sesshafte vom christlichen Paradies zu überzeugen. Und Österreich wieder katholisch zu machen.
Eines Tages kehrt ihr Ehemann Nabil, ein im Rollstuhl sitzender Moslem, nach Jahren der Abwesenheit aus Ägypten zurück und fordert seine Rechte als Ehemann ein. Ein Kleinkrieg um Ehe und Religion beginnt. Während Nabil Kruzifixe und Papst-Ikonen von den Wänden pflückt, besprüht Anna Maria ihren Mann mit Weihwasser. Im Auftrag höherer Autoritäten tauschen Anna Maria und Nabil statt körperlicher Liebe bald seelische und körperliche Gemeinheiten aus. Als die Gewalt eskaliert, wird ihr Glauben auf eine harte Probe gestellt. Denn Jesus kann Anna Marias verzweifelte Sehnsucht nach körperlicher Nähe nicht erfüllen.
»Paradies: Glaube« erzählt, was es bedeutet, das Kreuz auf sich zu nehmen. Nach dem Kinoerfolg »Paradies: Liebe« begibt sich Ulrich Seidl im zweiten Teil der Paradies-Trilogie auf die Kreuzstationen einer Ehe. In berauschend schönen Bildern und mit bösem Humor erzählt, ist »Paradies: Glaube« eine abgründige Liebesgeschichte im Zeichen des Kreuzes.
15
// Sa // 21 Uhr //
PARADIES: GLAUBE (A / F / BRD 2012; Regie: Ulrich Seidl)
PARADIES: GLAUBE (A / F / BRD 2012; Regie: Ulrich Seidl)
5 EUR / 4 EUR ermäßigt
Der zweite Teil von Ulrich Seidls »Paradies«-Trilogie, ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury beim Filmfestival in Venedig 2012. Ulrich Seidl verknüpft Sex und Religion und löste damit einen handfesten Skandal in Venedig aus:
Anna Maria ist mit Leib und Seele Katholikin. Sie rutscht auf Knien betend durch die Wohnung, ihr Haus hat mehr Kruzifixe als eine Kirche und zur Strafe für fremde Sünden peitscht sie sich gern mal aus. Selbst mit ins Bett nimmt Anna Maria ihren Jesus. Ihren Urlaub verbringt sie damit, eine Wandermuttergottes-Statue von Haus zu Haus zu bringen, um Einwanderer und Sesshafte vom christlichen Paradies zu überzeugen. Und Österreich wieder katholisch zu machen.
Eines Tages kehrt ihr Ehemann Nabil, ein im Rollstuhl sitzender Moslem, nach Jahren der Abwesenheit aus Ägypten zurück und fordert seine Rechte als Ehemann ein. Ein Kleinkrieg um Ehe und Religion beginnt. Während Nabil Kruzifixe und Papst-Ikonen von den Wänden pflückt, besprüht Anna Maria ihren Mann mit Weihwasser. Im Auftrag höherer Autoritäten tauschen Anna Maria und Nabil statt körperlicher Liebe bald seelische und körperliche Gemeinheiten aus. Als die Gewalt eskaliert, wird ihr Glauben auf eine harte Probe gestellt. Denn Jesus kann Anna Marias verzweifelte Sehnsucht nach körperlicher Nähe nicht erfüllen.
»Paradies: Glaube« erzählt, was es bedeutet, das Kreuz auf sich zu nehmen. Nach dem Kinoerfolg »Paradies: Liebe« begibt sich Ulrich Seidl im zweiten Teil der Paradies-Trilogie auf die Kreuzstationen einer Ehe. In berauschend schönen Bildern und mit bösem Humor erzählt, ist »Paradies: Glaube« eine abgründige Liebesgeschichte im Zeichen des Kreuzes.
Anna Maria ist mit Leib und Seele Katholikin. Sie rutscht auf Knien betend durch die Wohnung, ihr Haus hat mehr Kruzifixe als eine Kirche und zur Strafe für fremde Sünden peitscht sie sich gern mal aus. Selbst mit ins Bett nimmt Anna Maria ihren Jesus. Ihren Urlaub verbringt sie damit, eine Wandermuttergottes-Statue von Haus zu Haus zu bringen, um Einwanderer und Sesshafte vom christlichen Paradies zu überzeugen. Und Österreich wieder katholisch zu machen.
Eines Tages kehrt ihr Ehemann Nabil, ein im Rollstuhl sitzender Moslem, nach Jahren der Abwesenheit aus Ägypten zurück und fordert seine Rechte als Ehemann ein. Ein Kleinkrieg um Ehe und Religion beginnt. Während Nabil Kruzifixe und Papst-Ikonen von den Wänden pflückt, besprüht Anna Maria ihren Mann mit Weihwasser. Im Auftrag höherer Autoritäten tauschen Anna Maria und Nabil statt körperlicher Liebe bald seelische und körperliche Gemeinheiten aus. Als die Gewalt eskaliert, wird ihr Glauben auf eine harte Probe gestellt. Denn Jesus kann Anna Marias verzweifelte Sehnsucht nach körperlicher Nähe nicht erfüllen.
»Paradies: Glaube« erzählt, was es bedeutet, das Kreuz auf sich zu nehmen. Nach dem Kinoerfolg »Paradies: Liebe« begibt sich Ulrich Seidl im zweiten Teil der Paradies-Trilogie auf die Kreuzstationen einer Ehe. In berauschend schönen Bildern und mit bösem Humor erzählt, ist »Paradies: Glaube« eine abgründige Liebesgeschichte im Zeichen des Kreuzes.
19
// Mi // 21 Uhr // No No No & UT Connewitz laden ein:
SSION (us/ Dovecote Records) & Deko Deko (Leipzig/ Ortloff Rec.)
SSION (us/ Dovecote Records) & Deko Deko (Leipzig/ Ortloff Rec.)
>>> Es gibt noch Karten an der Abendkasse!!!!
SSION ist ein Art-Punk/Dance/Design-Kollektiv aus Kansas City, Missouri, unter der Führung von Cody Critcheloe. Ssions Erfolg basiert nicht nur auf seinen gay-disco meets punkrock-musical Stylings, sondern auch auf seinen ausgefallen Videos und Stage Shows. Diese lösen zugleich Verwunderung und Entzücken aus und bewegen sich irgendwo zwischen dem Humor von Pee Wees Playhouse und Madonnas Blond Ambition.
Auf Tour waren SSION mit Künstlern wie Liars, The Gossip, Yeah Yeah Yeahs, CSS, Tilly and the Wall und Numbers. Einige von SSIONs hochkarätigen Befürwortern sind Ed Droste von Grizzly Bear, Johnny Jewel (Glass Candy) und die bereits erwähnten Yeah Yeah Yeahs, die sein Talent für das graphische Gestalten erkannten und ihn mit dem Artwork ihrer Releases betrauten.
Bei ihren neuesten Veröffentlichungen vereint die Band New Wave/Synth Pop, Glam, Punk, Classic Hi Nrg Rave und Italo Disco. Sie kreieren eingängige und überraschend witzige Tracks die zwischen vulgären Dancefloor-Hymnen und herzzerreißend aufrichtigen Pop pendeln.
DEKO DEKO, aufgewachsen in den Betonwüsten ostdeutscher Vorstädte und sozialisiert mit der Musik der Achtziger und Neunziger, verwerten ihre Vergangenheit in kalten, gebrochenen Beats und tiefen Synthesizern. Diese bestimmen das Bild ebenso wie fließende, fordernde aber auch tröstliche Stimmen. Herkömmliche Songstrukturen werden aufgebrochen und dekonstruiert, um am Ende wieder neu konstruiert und zusammengesetzt zu werden. Im Oktober 2012 veröffentlichten sie ihre erste EP 'Make Death Listen' auf Ortloff Records.
+++ claire /conne island, leipzig
+++ gritpop /gerhls on deck, ladyfest leipzig
SSION ist ein Art-Punk/Dance/Design-Kollektiv aus Kansas City, Missouri, unter der Führung von Cody Critcheloe. Ssions Erfolg basiert nicht nur auf seinen gay-disco meets punkrock-musical Stylings, sondern auch auf seinen ausgefallen Videos und Stage Shows. Diese lösen zugleich Verwunderung und Entzücken aus und bewegen sich irgendwo zwischen dem Humor von Pee Wees Playhouse und Madonnas Blond Ambition.
Auf Tour waren SSION mit Künstlern wie Liars, The Gossip, Yeah Yeah Yeahs, CSS, Tilly and the Wall und Numbers. Einige von SSIONs hochkarätigen Befürwortern sind Ed Droste von Grizzly Bear, Johnny Jewel (Glass Candy) und die bereits erwähnten Yeah Yeah Yeahs, die sein Talent für das graphische Gestalten erkannten und ihn mit dem Artwork ihrer Releases betrauten.
Bei ihren neuesten Veröffentlichungen vereint die Band New Wave/Synth Pop, Glam, Punk, Classic Hi Nrg Rave und Italo Disco. Sie kreieren eingängige und überraschend witzige Tracks die zwischen vulgären Dancefloor-Hymnen und herzzerreißend aufrichtigen Pop pendeln.
DEKO DEKO, aufgewachsen in den Betonwüsten ostdeutscher Vorstädte und sozialisiert mit der Musik der Achtziger und Neunziger, verwerten ihre Vergangenheit in kalten, gebrochenen Beats und tiefen Synthesizern. Diese bestimmen das Bild ebenso wie fließende, fordernde aber auch tröstliche Stimmen. Herkömmliche Songstrukturen werden aufgebrochen und dekonstruiert, um am Ende wieder neu konstruiert und zusammengesetzt zu werden. Im Oktober 2012 veröffentlichten sie ihre erste EP 'Make Death Listen' auf Ortloff Records.
+++ claire /conne island, leipzig
+++ gritpop /gerhls on deck, ladyfest leipzig
21
// Fr // 21 Uhr // UT Connewitz & SchubladenKonsortium laden ein:
BARNES / PARKER / PARAVICINI
BARNES / PARKER / PARAVICINI

10 EUR
» Karten reservieren
» www.diggerbarnes.net
» www.friedrichparavicini.de
» www.allieparker.bandcamp.com
Digger Barnes wird diesmal zusammen mit Songwriter Allie Parker und Producer Friedrich Paravicini einen abenteuerlichen Ausritt durch die staubige Prärie machen, die Satteltaschen randvoll mit musikalischen Diamanten irgendwo zwischen Country, Folk und Filmmusik.
An diversen Instrumenten werden sich die drei Freunde abwechselnd gegenseitig begleiten und auch das gemeinsam eingespielte Album von Allie Parker vorstellen.
An diversen Instrumenten werden sich die drei Freunde abwechselnd gegenseitig begleiten und auch das gemeinsam eingespielte Album von Allie Parker vorstellen.
22
// Sa // 21 Uhr // DJ Petrike & DJ Mahalla laden zum
BAIKALTRAIN
BAIKALTRAIN
Alle Signale sind auf grün! Ab in den Sommer mit dem Baikaltrain! Die Lokführer DJ Mahalla und DJ Petrike sind in den Führerstand gesprungen und bringen die rasante Fahrt mit wilden Tänzen aus ganz Osteuropa auf ein unglaubliches Tempo. Mit slawischem Speed-Beat, russischem Folk-Punk, pulsierendem Balkan-Brass und mitreißenden Gypsy-Sounds rasen wir lautstark über alle sommerlichen Berge und Täler zwischen Balkan und Baikal, von Novi Sad bis Novosibirsk! Nach der kasachischen Steppe rauschen wir durch endlose Sonnenblumenfelder, und dann vorbei an den Gärten im russischen Sljudjanka mit riesigen Tomaten, größer als Melonen. Immer weiter und immer schneller donnern wir auf glühenden Schienen in die Kurven. In der heißen Sommernacht unter dem Sternenmeer östlicher Weiten kommt der turbulente Tanzexzess zum absoluten Höhepunkt. Vereint im Rhythmus mit dem Klappern der Räder und dem lauten Pfeifen des Dampfrosses tobt wilde Tanzmusik durch die Abteile, und treibt alle in einen wahnsinnigen kollektiven Tanzrausch. Da bleibt definitiv keine Kehle trocken und kein Fuß am Boden. Lebensfreude pur! Tanzgenuss pur!
Karten gibt´s bei Abfahrt des Zuges! Keine Reservierungen/ kein Vorverkauf.
Karten gibt´s bei Abfahrt des Zuges! Keine Reservierungen/ kein Vorverkauf.
23
// So // 20 Uhr Einlass // UT Connewitz & das SchubladenKonsortium laden ein:
COCOROSIE (cityslang) & Nomi Ruiz
COCOROSIE (cityslang) & Nomi Ruiz
+++ sold out +++ ausverkauft +++ sold out +++
++++ Zusatzkonzert am Montag, dem 24.06.2013! Additional show on Monday, the 24th of June!++++
Die sind doch hyperaktiv. Das ist mindestens der erste Gedanke, der einem bei Durchsicht des irrsinnigen Schwungs an Aktivitäten der beiden Schwestern Casady durch den Kopf geht. Fast wie im Vorbeigehen legen CocoRosie nun ein neuerliches Glanzstück vor: „Tales Of A GrassWidow“ wurde gemeinsam mit Valgeir Sigurðsson produziert und besteht aus elf Songs, die sich erheblich beat-lastiger und tanzfreudiger zeigen, als die letzten Produktionen aus dem Hause CocoRosie.
Natürlich versetzen die Schwestern ihre Songs immer noch mit einer unfassbaren Vielzahl an Stilen und Referenzen, von Hip Hop über Reggae bis hin zu Folk und Oper. Daraus formen sie unvergessliche und beschwörende Popsongs, die laut eigener Aussage auf den „schmerzhaftesten aller Erfahrungen“ basieren. Dabei bleibt die Musik von CocoRosie ein kontinuierlicher, sehr inniger Dialog zwischen den beiden Geschwistern. Jede mit ihrer eigene Persönlichkeit und Stimme: Bianca liefert düstere Wahrheiten mit ihrer kindlich distinktiven Stimme, während Sierra wiederum darauf reagiert, mit reinen, offenen Tönen, sowie einer Reihe an Instrumenten, wie Harfe, Flöte, Klavier und Gitarre.
Vor kurzem haben sie mit „Gravediggress“ das erste Stück Musik aus dem neuen Album vorgestellt, das von Fans und Kritikern gleichermaßen mit großer Euphorie aufgenommen wurde. Ihre Stimmen vermischen sich, überlagern sich, man könnte fast meinen, sie seien ein und dieselbe Person. Sanfte Pianoklänge begleiten die Vocals, Glockenschläge und ein ausrückender Drum Rhythmus, arrangiert von Tez (genau, der großartige Beatboxer und langjährige CocoRosie Begleiter) runden den Song ab. Isolation, Einsamkeit, Tod. Das ist der Stoff aus dem unsere Sommerplatte des Jahres 2013 genialisch gestrickt ist...
Natürlich werden CocoRosie dieses Album in gewohnt brillianter Weise auf die Bühnen dieser Welt bringen. Ein tanzbares Spektakel mit allem Drum und Dran ist geplant, und wer die Schwestern schon mal live gesehen hat, der weiß, es wird was ganz Besonderes werden. Nein was sind wir froh, dass die so herrlich hyperaktiv sind.
++++ Zusatzkonzert am Montag, dem 24.06.2013! Additional show on Monday, the 24th of June!++++
Die sind doch hyperaktiv. Das ist mindestens der erste Gedanke, der einem bei Durchsicht des irrsinnigen Schwungs an Aktivitäten der beiden Schwestern Casady durch den Kopf geht. Fast wie im Vorbeigehen legen CocoRosie nun ein neuerliches Glanzstück vor: „Tales Of A GrassWidow“ wurde gemeinsam mit Valgeir Sigurðsson produziert und besteht aus elf Songs, die sich erheblich beat-lastiger und tanzfreudiger zeigen, als die letzten Produktionen aus dem Hause CocoRosie.
Natürlich versetzen die Schwestern ihre Songs immer noch mit einer unfassbaren Vielzahl an Stilen und Referenzen, von Hip Hop über Reggae bis hin zu Folk und Oper. Daraus formen sie unvergessliche und beschwörende Popsongs, die laut eigener Aussage auf den „schmerzhaftesten aller Erfahrungen“ basieren. Dabei bleibt die Musik von CocoRosie ein kontinuierlicher, sehr inniger Dialog zwischen den beiden Geschwistern. Jede mit ihrer eigene Persönlichkeit und Stimme: Bianca liefert düstere Wahrheiten mit ihrer kindlich distinktiven Stimme, während Sierra wiederum darauf reagiert, mit reinen, offenen Tönen, sowie einer Reihe an Instrumenten, wie Harfe, Flöte, Klavier und Gitarre.
Vor kurzem haben sie mit „Gravediggress“ das erste Stück Musik aus dem neuen Album vorgestellt, das von Fans und Kritikern gleichermaßen mit großer Euphorie aufgenommen wurde. Ihre Stimmen vermischen sich, überlagern sich, man könnte fast meinen, sie seien ein und dieselbe Person. Sanfte Pianoklänge begleiten die Vocals, Glockenschläge und ein ausrückender Drum Rhythmus, arrangiert von Tez (genau, der großartige Beatboxer und langjährige CocoRosie Begleiter) runden den Song ab. Isolation, Einsamkeit, Tod. Das ist der Stoff aus dem unsere Sommerplatte des Jahres 2013 genialisch gestrickt ist...
Natürlich werden CocoRosie dieses Album in gewohnt brillianter Weise auf die Bühnen dieser Welt bringen. Ein tanzbares Spektakel mit allem Drum und Dran ist geplant, und wer die Schwestern schon mal live gesehen hat, der weiß, es wird was ganz Besonderes werden. Nein was sind wir froh, dass die so herrlich hyperaktiv sind.
24
// Mo // 20 Uhr Einlass // UT Connewitz & das SchubladenKonsortium laden ein:
Zusatzkonzert: COCOROSIE (city slang) & support: Busdriver
Zusatzkonzert: COCOROSIE (city slang) & support: Busdriver
+++ sold out +ebenfalls ausverkauft +sold out +++
Die sind doch hyperaktiv. Das ist mindestens der erste Gedanke, der einem bei Durchsicht des irrsinnigen Schwungs an Aktivitäten der beiden Schwestern Casady durch den Kopf geht. Fast wie im Vorbeigehen legen CocoRosie nun ein neuerliches Glanzstück vor: „Tales Of A GrassWidow“ wurde gemeinsam mit Valgeir Sigurðsson produziert und besteht aus elf Songs, die sich erheblich beat-lastiger und tanzfreudiger zeigen, als die letzten Produktionen aus dem Hause CocoRosie.
Natürlich versetzen die Schwestern ihre Songs immer noch mit einer unfassbaren Vielzahl an Stilen und Referenzen, von Hip Hop über Reggae bis hin zu Folk und Oper. Daraus formen sie unvergessliche und beschwörende Popsongs, die laut eigener Aussage auf den „schmerzhaftesten aller Erfahrungen“ basieren. Dabei bleibt die Musik von CocoRosie ein kontinuierlicher, sehr inniger Dialog zwischen den beiden Geschwistern. Jede mit ihrer eigene Persönlichkeit und Stimme: Bianca liefert düstere Wahrheiten mit ihrer kindlich distinktiven Stimme, während Sierra wiederum darauf reagiert, mit reinen, offenen Tönen, sowie einer Reihe an Instrumenten, wie Harfe, Flöte, Klavier und Gitarre.
Vor kurzem haben sie mit „Gravediggress“ das erste Stück Musik aus dem neuen Album vorgestellt, das von Fans und Kritikern gleichermaßen mit großer Euphorie aufgenommen wurde. Ihre Stimmen vermischen sich, überlagern sich, man könnte fast meinen, sie seien ein und dieselbe Person. Sanfte Pianoklänge begleiten die Vocals, Glockenschläge und ein ausrückender Drum Rhythmus, arrangiert von Tez (genau, der großartige Beatboxer und langjährige CocoRosie Begleiter) runden den Song ab. Isolation, Einsamkeit, Tod. Das ist der Stoff aus dem unsere Sommerplatte des Jahres 2013 genialisch gestrickt ist...
Natürlich werden CocoRosie dieses Album in gewohnt brillianter Weise auf die Bühnen dieser Welt bringen. Ein tanzbares Spektakel mit allem Drum und Dran ist geplant, und wer die Schwestern schon mal live gesehen hat, der weiß, es wird was ganz Besonderes werden. Nein was sind wir froh, dass die so herrlich hyperaktiv sind.
Die sind doch hyperaktiv. Das ist mindestens der erste Gedanke, der einem bei Durchsicht des irrsinnigen Schwungs an Aktivitäten der beiden Schwestern Casady durch den Kopf geht. Fast wie im Vorbeigehen legen CocoRosie nun ein neuerliches Glanzstück vor: „Tales Of A GrassWidow“ wurde gemeinsam mit Valgeir Sigurðsson produziert und besteht aus elf Songs, die sich erheblich beat-lastiger und tanzfreudiger zeigen, als die letzten Produktionen aus dem Hause CocoRosie.
Natürlich versetzen die Schwestern ihre Songs immer noch mit einer unfassbaren Vielzahl an Stilen und Referenzen, von Hip Hop über Reggae bis hin zu Folk und Oper. Daraus formen sie unvergessliche und beschwörende Popsongs, die laut eigener Aussage auf den „schmerzhaftesten aller Erfahrungen“ basieren. Dabei bleibt die Musik von CocoRosie ein kontinuierlicher, sehr inniger Dialog zwischen den beiden Geschwistern. Jede mit ihrer eigene Persönlichkeit und Stimme: Bianca liefert düstere Wahrheiten mit ihrer kindlich distinktiven Stimme, während Sierra wiederum darauf reagiert, mit reinen, offenen Tönen, sowie einer Reihe an Instrumenten, wie Harfe, Flöte, Klavier und Gitarre.
Vor kurzem haben sie mit „Gravediggress“ das erste Stück Musik aus dem neuen Album vorgestellt, das von Fans und Kritikern gleichermaßen mit großer Euphorie aufgenommen wurde. Ihre Stimmen vermischen sich, überlagern sich, man könnte fast meinen, sie seien ein und dieselbe Person. Sanfte Pianoklänge begleiten die Vocals, Glockenschläge und ein ausrückender Drum Rhythmus, arrangiert von Tez (genau, der großartige Beatboxer und langjährige CocoRosie Begleiter) runden den Song ab. Isolation, Einsamkeit, Tod. Das ist der Stoff aus dem unsere Sommerplatte des Jahres 2013 genialisch gestrickt ist...
Natürlich werden CocoRosie dieses Album in gewohnt brillianter Weise auf die Bühnen dieser Welt bringen. Ein tanzbares Spektakel mit allem Drum und Dran ist geplant, und wer die Schwestern schon mal live gesehen hat, der weiß, es wird was ganz Besonderes werden. Nein was sind wir froh, dass die so herrlich hyperaktiv sind.
26
// Mi // 21 Uhr // Lost Place Stories aus Leipzig und Umgebung - die Fortsetzung
GESCHICHTEN HINTER VERGESSENEN MAUERN
GESCHICHTEN HINTER VERGESSENEN MAUERN
Nach dem großen Erfolg des ersten Lost Places Films, war es eigentlich logisch, daß es ein Fortsetzung geben muss – und hier ist sie: Ob zentrumsnah oder in den Randgebieten, kann man in und um Leipzig unzählige architektonisch beeindruckende Bauwerke bestaunen, die seit 20 Jahren und mehr leer stehen und auf Abriss oder Neunutzung warten. Auf der Suche nach einer Umgebung, die in keinem Reiseführer steht und dennoch mehr von der Vergangenheit einer Region erzählt als so manches Geschichtsbuch, begeben wir uns mit diesem Filmdokument auf die Spur von so genannten Lost Places in und um Leipzig.
27
// Do // 20 Uhr // amnesty leipzig lädt ein
ASYL MONOLOGE
ASYL MONOLOGE
Still ist es in den Publikumsreihen, vollkommen still. (...) Die Zuhörer sitzen gebannt (...). Die Darbietungen erschüttern und werfen bei den Zuhörern viele Fragen auf. /// Süddeutsche Zeitung
Intensives, oft schmerzliches, aber für Momente auch erstaunlich komisches und warm-menschliches Kopfkino. (…) Dass Safiyes Geschichte ein leises Happy End besitzt, nimmt ihr nichts von ihrer Wucht. /// Amnesty Journal
Eine beschämende Schlussfolgerung für das angeblich so perfekte und attraktive Europa und insbesondere für Deutschland.
/// Bayerischer Rundfunk
In den Monologen geht es um Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechts-preis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: Sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.
Die Asyl-Monologe erzählen von Schritten hin zu Gerechtigkeit, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst ‚normalen’ Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Mit den „Asyl-Monologen“ greift die Bühne für Menschenrechte auf das Konzept des dokumentarischen Theaters zurück: Professionelle SchauspielerInnen lesen auf Interviews beruhende Texte, um sonst ungehörten Menschen eine Stimme zu geben.
Im Anschluss an die Monologe wird beim Podiumsgespräch mit verschiedenen Leipziger Initiativen gezeigt, wie sich jede und jeder vor Ort für Flüchtlinge engagieren kann. Es wird genug Zeit für Fragen und Gespräche geben.
Intensives, oft schmerzliches, aber für Momente auch erstaunlich komisches und warm-menschliches Kopfkino. (…) Dass Safiyes Geschichte ein leises Happy End besitzt, nimmt ihr nichts von ihrer Wucht. /// Amnesty Journal
Eine beschämende Schlussfolgerung für das angeblich so perfekte und attraktive Europa und insbesondere für Deutschland.
/// Bayerischer Rundfunk
In den Monologen geht es um Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechts-preis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: Sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.
Die Asyl-Monologe erzählen von Schritten hin zu Gerechtigkeit, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst ‚normalen’ Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Mit den „Asyl-Monologen“ greift die Bühne für Menschenrechte auf das Konzept des dokumentarischen Theaters zurück: Professionelle SchauspielerInnen lesen auf Interviews beruhende Texte, um sonst ungehörten Menschen eine Stimme zu geben.
Im Anschluss an die Monologe wird beim Podiumsgespräch mit verschiedenen Leipziger Initiativen gezeigt, wie sich jede und jeder vor Ort für Flüchtlinge engagieren kann. Es wird genug Zeit für Fragen und Gespräche geben.
28
// Fr // 20:30 Uhr // Jazzclub Leipzig präsentiert:
DREAM LOGIC (Norwegen)
DREAM LOGIC (Norwegen)
Eivind Aarset – git, b, elec, perc, samples, prog
Jan Bang – samples, dictaphone, prog
Weshalb er als einer der aufregendsten Klangforscher des Jazz-Undergrounds gilt, wird Eivind Aarset zusammen mit Jan Bang zeigen. Mit Gitarre, elektronischen Effekten und Live-Sampling werden die beiden Soundwolken ins UT malen. Jeder einzelne Ton wird dabei mit Sorgfalt behandelt, mal gestreichelt, mal zersägt. Dass da ein Gitarrist auf der Bühne steht, der im Heavy Metal begann und mit Ray Charles, Ute Lemper und Cher arbeitete, vergisst man in diesen unendlichen Wolken aus Möglichem und Unmöglichem. Dass Ketil Bjørnstad, Nils Petter Molvær und Bugge Wesseltoft auf Eivind Aarset bau(t)en, wird man aber leicht verstehen.
Der Jazzclub Leipzig e.V. kauft weder Outdoor-Klamotten noch Wanderstöcke. Nordic Walking steht trotzdem auf dem Programm. Die Musikzeit 2013 widmet sich der norwegischen Jazzszene, die vom Spiegel als das „Epizentrum des europäischen Jazz“ bezeichnet wird. Das skandinavische Land, in dem Jazz als Teil der nationalen Kultur verstanden wird, steht mit drei Konzerten und einem Workshop im Fokus. Dies ist nur folgerichtig, widmeten sich vergangene Musikzeiten doch bereits der holländischen, britischen oder schweizerischen Jazzszene.
Die MusikZeit geht 2013 also gen Norden – gut gekleidet und nicht am Stock.
Jan Bang – samples, dictaphone, prog
Weshalb er als einer der aufregendsten Klangforscher des Jazz-Undergrounds gilt, wird Eivind Aarset zusammen mit Jan Bang zeigen. Mit Gitarre, elektronischen Effekten und Live-Sampling werden die beiden Soundwolken ins UT malen. Jeder einzelne Ton wird dabei mit Sorgfalt behandelt, mal gestreichelt, mal zersägt. Dass da ein Gitarrist auf der Bühne steht, der im Heavy Metal begann und mit Ray Charles, Ute Lemper und Cher arbeitete, vergisst man in diesen unendlichen Wolken aus Möglichem und Unmöglichem. Dass Ketil Bjørnstad, Nils Petter Molvær und Bugge Wesseltoft auf Eivind Aarset bau(t)en, wird man aber leicht verstehen.
Der Jazzclub Leipzig e.V. kauft weder Outdoor-Klamotten noch Wanderstöcke. Nordic Walking steht trotzdem auf dem Programm. Die Musikzeit 2013 widmet sich der norwegischen Jazzszene, die vom Spiegel als das „Epizentrum des europäischen Jazz“ bezeichnet wird. Das skandinavische Land, in dem Jazz als Teil der nationalen Kultur verstanden wird, steht mit drei Konzerten und einem Workshop im Fokus. Dies ist nur folgerichtig, widmeten sich vergangene Musikzeiten doch bereits der holländischen, britischen oder schweizerischen Jazzszene.
Die MusikZeit geht 2013 also gen Norden – gut gekleidet und nicht am Stock.
29
// Sa // 20:30 Uhr // Benefiz für das UT Connewitz!
KLANGPROJEKT & illustre Gäste
KLANGPROJEKT & illustre Gäste
Klangprojekt: Thomas Kempe (as, ts, fl, tp, flh, baglama, perc), Thomas Feist (key, synth, perc)
& Gäste: Bilgin Karaoglan (dr), Jim Whiting (ts, bs), Fabian Niermann (ts), Paul Hubweber (tb), Steffen Lange (g), Frank Oberländer (g), Jacob Lober (b).
Was erwartet den Zuhörer, der sich auf improvisierte Musik einlässt? Nun, es liegt offenbar in der Natur der Sache, dass man dies nicht so genau vorhersagen kann.
Die drei Musiker Thomas Kempe, Andreas Schemmel und Thomas Feist bewegen sich in ihren freien Improvisationen zwischen Minimal Music, Noise und Jazz. Einigen wir uns auf Free Jazz, im besten Sinne des Wortes. Fest steht, dass mehr Instrumente zum Einsatz kommen werden als Musiker involviert sind: Saxophon, Flügelhorn, Percussion, Keyboard, Schlagzeug, Didgeridoo, Triangel, Querflöte, Synthesizer, Djembe und andere. Fest steht auch, dass Instrumente zum Einsatz kommen, die auf den ersten Blick keine Instrumente sind: Plastiktüte, indische Elefantenglocke, Wasserflasche. Fest steht schließlich, dass den Zuhörer zwischen 50 und 60 Minuten Musik erwarten; ob in mehreren Teilen oder am Stück bleibt abzuwarten: Improvisation ist eine in der Prognose ungewisse Sache. Und diese Form der Überraschung ist es auch, die den drei Leipziger Musikern, die seit nunmehr 15 Jahren der Kunst der Improvisation frönen, spannende Herausforderung war und bleibt.
& Gäste: Bilgin Karaoglan (dr), Jim Whiting (ts, bs), Fabian Niermann (ts), Paul Hubweber (tb), Steffen Lange (g), Frank Oberländer (g), Jacob Lober (b).
Was erwartet den Zuhörer, der sich auf improvisierte Musik einlässt? Nun, es liegt offenbar in der Natur der Sache, dass man dies nicht so genau vorhersagen kann.
Die drei Musiker Thomas Kempe, Andreas Schemmel und Thomas Feist bewegen sich in ihren freien Improvisationen zwischen Minimal Music, Noise und Jazz. Einigen wir uns auf Free Jazz, im besten Sinne des Wortes. Fest steht, dass mehr Instrumente zum Einsatz kommen werden als Musiker involviert sind: Saxophon, Flügelhorn, Percussion, Keyboard, Schlagzeug, Didgeridoo, Triangel, Querflöte, Synthesizer, Djembe und andere. Fest steht auch, dass Instrumente zum Einsatz kommen, die auf den ersten Blick keine Instrumente sind: Plastiktüte, indische Elefantenglocke, Wasserflasche. Fest steht schließlich, dass den Zuhörer zwischen 50 und 60 Minuten Musik erwarten; ob in mehreren Teilen oder am Stück bleibt abzuwarten: Improvisation ist eine in der Prognose ungewisse Sache. Und diese Form der Überraschung ist es auch, die den drei Leipziger Musikern, die seit nunmehr 15 Jahren der Kunst der Improvisation frönen, spannende Herausforderung war und bleibt.
















