+++ VVK an allen üblichen Vorverkaufsstellen oder nutzt unsere Reservierungsliste (Karten zum Abendkassenpreis)+++
Im letzten Jahr waren DEAR READER bereits im Conne Island zu erleben - dazu schrieb Claire:
Dear Reader versetzen ihreN ZuhörerIn in einen Zustand, indem »du so viel fühlst, dass du glaubst zu explodieren und anschließend darüber lachst, was für ein melodramatischer Kauz du gewesen bist« – ein gutes, wohltuendes und in vielen Lebenslagen sehr heilsames Gefühl. Der zauberhafte, elegante Sound ist glitzernde Verpackung von Melodramatik, Selbstzweifeln bis zur Selbstzerfleischung, Abschied und Depression. Das trifft es - dem ist vorerst nichts hinzuzufügen.
Felix Gebhardt (aka Home of the Lame) wird mit seiner Band den Support geben.Er wird sein neues 30-minütiges Stück "wise words for elmore bubbles" spielen. In Gänze!
02
// Do // 21 Uhr // Tour 2012
DEAR READER (za/ city slang) & FELIX GEBHARD (d)
DEAR READER (za/ city slang) & FELIX GEBHARD (d)

Abendkasse 16 EUR / VVK 12 EUR ermäßigt
» dearreadermusic.com
» www.myspace.com/ournewfoundland
» felixgebhard.com
» vimeo.com/10302672
03
// Fr // 21 Uhr //
THE MEN (us/sacred bones) + MONOZID (l.e.)
THE MEN (us/sacred bones) + MONOZID (l.e.)

Abendkasse 12 EUR / 10 EUR ermäßigt
» wearethemen.blogspot.com
» www.monozid.com
» www.spex.de/2012/01/31/
„Leave Home“, das aktuelle auf dem New Yorker Kultlabel„Sacred Bones Records“ (Zola Jesus, Moon Duo, Crystal Stilts, Trust) erschiene Album, zeigt den schier endlosen Soundkosmos des 2008 in Brooklyn gegründeten Vierers: Mit überdreht verzerrten Verstärkern und abgeranzten Instrumenten steuert das Quartett wüst und quer durch Garage, Krautrock, Shoegaze hin zu New Yorker Noise und Postpunk der 80er. Alles dargeboten mit der kompromisslosen Haltung des Hardcorepunk. Feedback und Verzerrung gehen dabei mit Pophooks und wunderschön zerstörerischen Instrumentalpassagen Hand in Hand. Kein Wunder, dass sich in New York alles verzweifelt in engste Konzerträume, Keller und Wohnzimmer zwängt um die Band live zu sehen. Nun sind sie also auch in Europa unterwegs.
Bereits im neunten Jahr hält das Trio MONOZID aus dem Leipziger Süden den Postpunk-Wimpel in den Wind und tourte mehrmals quer durch Europa sowie die USA. Ausgehend von klassischen Einflüssen der frühen 80er, verortet im Dreieck von The Sound, Gang of Four und Sonic Youth, mischen sich zusehends treibende und sperrigere Klänge und Rhythmen in den Sound der Band, welche nach über einjähriger Abstinenz auf Leipziger Bühnen erstmalig Songs vom 2012 erscheinenden 2. Album präsentiert.
Bereits im neunten Jahr hält das Trio MONOZID aus dem Leipziger Süden den Postpunk-Wimpel in den Wind und tourte mehrmals quer durch Europa sowie die USA. Ausgehend von klassischen Einflüssen der frühen 80er, verortet im Dreieck von The Sound, Gang of Four und Sonic Youth, mischen sich zusehends treibende und sperrigere Klänge und Rhythmen in den Sound der Band, welche nach über einjähriger Abstinenz auf Leipziger Bühnen erstmalig Songs vom 2012 erscheinenden 2. Album präsentiert.
04
// Sa // 18 Uhr // floid.tv & Bandsalat präsentieren:
PRETENDING (l.e.)
PRETENDING (l.e.)
floid, das studentische Fernsehen der HTWK Leipzig lädt zu einer neuen Sendung BANDSALAT ein. Bereits zum sechsten Mal wird die Talk- und Spielshow mit Leipziger Musikern aufgezeichnet – diesmal zu Gast: PRETENDING.
Doch auf euch wartet nicht einfach nur eine weitere Bandsalat-Sendung, dieses Mal erwartet euch BANDSALAT+. Das Plus steht für mehr Musik, mehr Interaktivität und eine multimediale Sendung mit zahlreichen Gewinnen. Werdet als Studiopublikum Teil der Sendung, unterhaltet euch im Live-Chat miteinander, sprecht via Skype direkt mit der Band und unseren Moderatoren oder nehmt an unserem Voting teil und sahnt einen der zahlreichen Gewinne ab. Vor der Sendung habt ihr noch die Möglichkeit den Klängen der M-BAND zu genießen. Im Anschluss gibt PRETENDING ein exklusives Konzert für alle Gäste der Show.
Alle wichtigen Informationen und Freikarten gibt es unter: www.floid-bandsalat.de.; vergangene Sendungen auf: www.floidtv.de
Doch auf euch wartet nicht einfach nur eine weitere Bandsalat-Sendung, dieses Mal erwartet euch BANDSALAT+. Das Plus steht für mehr Musik, mehr Interaktivität und eine multimediale Sendung mit zahlreichen Gewinnen. Werdet als Studiopublikum Teil der Sendung, unterhaltet euch im Live-Chat miteinander, sprecht via Skype direkt mit der Band und unseren Moderatoren oder nehmt an unserem Voting teil und sahnt einen der zahlreichen Gewinne ab. Vor der Sendung habt ihr noch die Möglichkeit den Klängen der M-BAND zu genießen. Im Anschluss gibt PRETENDING ein exklusives Konzert für alle Gäste der Show.
Alle wichtigen Informationen und Freikarten gibt es unter: www.floid-bandsalat.de.; vergangene Sendungen auf: www.floidtv.de
07
// Di // 21 Uhr //
F for Fake (F, IR, D 1975; Regie: Orson Welles, OmU, 90 min)
F for Fake (F, IR, D 1975; Regie: Orson Welles, OmU, 90 min)
Im Mittelpunkt der ironisch-witzigen Abhandlung steht die Geschichte des berühmten Kunstfälschers Elmyr de Hory und seines Biografen Clifford Irving. Elmyr hat hunderte Bilder gefälscht, von denen viele in den großen Kunstmuseen hängen. Dank seiner aufklärerischen Bemühungen hat Irving Elmyrs Karriere beendet, entpuppt sich im Nachhinein aber ebenso als Schwindler und Scharlatan: er hat Identität und Tagebücher eines Industriellen erfunden.
08
// Mi // 21 Uhr //
F for Fake (F, IR, D 1975; Regie: Orson Welles, OmU, 90 min)
F for Fake (F, IR, D 1975; Regie: Orson Welles, OmU, 90 min)
Im Mittelpunkt der ironisch-witzigen Abhandlung steht die Geschichte des berühmten Kunstfälschers Elmyr de Hory und seines Biografen Clifford Irving. Elmyr hat hunderte Bilder gefälscht, von denen viele in den großen Kunstmuseen hängen. Dank seiner aufklärerischen Bemühungen hat Irving Elmyrs Karriere beendet, entpuppt sich im Nachhinein aber ebenso als Schwindler und Scharlatan: er hat Identität und Tagebücher eines Industriellen erfunden.
Weitere Episoden - Interviewszenen, historisches Material, Spielfilmsequenzen und Performances - eröffnen dem erstaunten Betrachter weitere Perspektiven auf Schwindel und Betrug, auf Manipulation, Kunst und Tricks. Orson Welles selbst führt durch den Essay, ist immer wieder erzählend, kommentierend, spaßend am Schneidetisch zu sehen, und montiert mit filmtechnischer Virtuosität. Am Ende bleiben nur an der Manipulations- und Illusionskraft des Kinos keine Zweifel.
Weitere Episoden - Interviewszenen, historisches Material, Spielfilmsequenzen und Performances - eröffnen dem erstaunten Betrachter weitere Perspektiven auf Schwindel und Betrug, auf Manipulation, Kunst und Tricks. Orson Welles selbst führt durch den Essay, ist immer wieder erzählend, kommentierend, spaßend am Schneidetisch zu sehen, und montiert mit filmtechnischer Virtuosität. Am Ende bleiben nur an der Manipulations- und Illusionskraft des Kinos keine Zweifel.
09
// Do // 20 Uhr // Vortragsreihe im Jubiläumsjahr & Film
Thomas Tode: ESSAYFILM - DAS PRINZIP DES DAZWISCHEN
Thomas Tode: ESSAYFILM - DAS PRINZIP DES DAZWISCHEN
Mit der Ausdifferenzierung und Entwicklung der Kinos wuchs das Bedürfnis nach Reflexion des Mediums Film. In der Uneindeutigkeit des filmischen Essays fanden FilmemacherInnen dafür eine Form. Der Essayfilm lässt sich nicht verorten, sein Prinzip ist das gedankliche Flanieren, das Dazwischen, die Assoziation. Oft wird mit bereits vorhandenem Bildmaterial gearbeitet das rekonfiguriert wird und in Interaktion mit einer autonomen Tonebene tritt. Es werden Kollisionen und Leerräume erzeugt, Verdichtungen und Übergänge. Dazu kommt meist ein stark subjektiver Off- Text, der den eigenen Blickwinkel reflektiert und nach den Bedingungen und Implikationen der medialen Wahrnehmung fragt. Dieses in den 80er Jahren entwickelte Filmformat kann als künstlerische Praxis einer Philosophie des Films gelesen werden, in der all die Öffnungen und Diversitäten Platz finden, von denen die kausale Narration des traditionellen Kinos sonst nichts wissen will.
Thomas Tode, Filmemacher und Publizist, wird uns mit den WegbereiterInnen und Akteuren dieser filmischen Form bekanntmachen und ihr Wesen und Potential skizzieren.
Im Anschluss an den Vortrag zeigen wir Dziga Vertovs Film ENTUZIASM: Simfoniya Donbassa (1930) - einen Klassiker des sowjetischen Revolutionskinos über den Fünfjahresplan der späten 1920er Jahre, der als Meisterwerk des Dokumentar- und des Avantgardefilms gilt. Der Film zeigt den Sieg des Kommunismus über das Ancien Régime und die Religion. Arbeiter und Maschinen sind seine Helden. Der Rhythmus der Bilder wird von Musik und Geräuschen pointiert.
Thomas Tode, Filmemacher und Publizist, wird uns mit den WegbereiterInnen und Akteuren dieser filmischen Form bekanntmachen und ihr Wesen und Potential skizzieren.
Im Anschluss an den Vortrag zeigen wir Dziga Vertovs Film ENTUZIASM: Simfoniya Donbassa (1930) - einen Klassiker des sowjetischen Revolutionskinos über den Fünfjahresplan der späten 1920er Jahre, der als Meisterwerk des Dokumentar- und des Avantgardefilms gilt. Der Film zeigt den Sieg des Kommunismus über das Ancien Régime und die Religion. Arbeiter und Maschinen sind seine Helden. Der Rhythmus der Bilder wird von Musik und Geräuschen pointiert.
10
// Fr // 21 Uhr //
F for Fake (F, IR, D 1975; Regie: Orson Welles, OmU, 90 min)
F for Fake (F, IR, D 1975; Regie: Orson Welles, OmU, 90 min)
Im Mittelpunkt der ironisch-witzigen Abhandlung steht die Geschichte des berühmten Kunstfälschers Elmyr de Hory und seines Biografen Clifford Irving. Elmyr hat hunderte Bilder gefälscht, von denen viele in den großen Kunstmuseen hängen. Dank seiner aufklärerischen Bemühungen hat Irving Elmyrs Karriere beendet, entpuppt sich im Nachhinein aber ebenso als Schwindler und Scharlatan: er hat Identität und Tagebücher eines Industriellen erfunden.
11
// Sa // 21 Uhr //
ANNULUK (d) & PEGELIA GOLD feat. Marcus Horndt (d)
ANNULUK (d) & PEGELIA GOLD feat. Marcus Horndt (d)

12 EUR / 10 EUR ermäßigt
» Karten reservieren
» www.facebook.com/AnnulukWorld
» www.myspace.com/pegeliagold
» www.pegeliagold.com
In die Musik Annuluk treffen südamerikanische, westafrikanische, indische und arabische Rhythmen aufeinander, wir kombinieren die Klangfarben der traditionellen Perkussion verschiedener Kontinente zu einer innovativen rhythmischen Grundlage. Elemente von Reggae und Ragga und verschiedenen Stilen wie tschechischer Folklore, Jazz, Funk und Latin finden Eingang in die Kompositionen der Band. Die Art und Weise wie unsere Sängerin ihre Stimme einsetzt, schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre - hypnotisch, ekstatisch, ähnlich archaischer Ritualmusik. Misa (die ihr unter anderem auch als Sängerin bei Erik Manouz` Konzert im letzten Jahr erleben konntet) singt in einer Phantasiesprache. Sie berührt dabei etwas tief Ursprüngliches in uns und versteht es ihre Zuhörer in die einzigartigen Klangwelten ANNULUKS zu entführen.
Mit ihrem jüngst aus der Taufe gehobenen Projekt „Nach der Orgie“ präsentiert die eigensinnige Chanteuse Pegelia Gold (Art Zentral, Polychrome Orchestra) einen bizarren Kosmos der Gegenwartsklänge. Mit dabei der vielfältig agierende Pianist und Produzent Marcus Horndt, dessen imposante Rhythmusmalereien und kunstvollen Klanglandschaften in kongenialer Weise die verschlungenen Pfade ihrer narrativen Lieder kultivieren. So durchstreifen die Musiker die endlosen Sphären der zeitgenössischen Elektroakustik und bleiben dabei stets Echo der Tradition.
Mit ihrem jüngst aus der Taufe gehobenen Projekt „Nach der Orgie“ präsentiert die eigensinnige Chanteuse Pegelia Gold (Art Zentral, Polychrome Orchestra) einen bizarren Kosmos der Gegenwartsklänge. Mit dabei der vielfältig agierende Pianist und Produzent Marcus Horndt, dessen imposante Rhythmusmalereien und kunstvollen Klanglandschaften in kongenialer Weise die verschlungenen Pfade ihrer narrativen Lieder kultivieren. So durchstreifen die Musiker die endlosen Sphären der zeitgenössischen Elektroakustik und bleiben dabei stets Echo der Tradition.
12
// So // 14 Uhr // KinderKinoKlub Flimmerstunde zeigt:
HERR DER DIEBE (D/ GB/ Lux, 2005, 98 min., empfohlen ab 8 Jahren)
HERR DER DIEBE (D/ GB/ Lux, 2005, 98 min., empfohlen ab 8 Jahren)

Die beiden Waisenkinder Bo und Prosper fliehen vor ihrer skrupellosen Tante nach Venedig. Dort finden die beiden Brüder Unterschlupf bei der Diebesbande des 15-jährigen Scipio. Der selbst ernannte „Herr der Diebe” bestiehlt die Reichen, um für seine Schützlinge zu sorgen, die im verlassenen Kino Stella wohnen. Gemeinsam entdecken sie eines Tages ein uraltes Karussell mit Zauberkräften: Es kann seine Passagiere älter und jünger machen – allerdings nur, wenn ein seit langem verschollener Löwenflügel entdeckt und wieder am Karussell angebracht wird. Als die Bande danach sucht, werden sie nicht nur von dem gerissenen Hehler Barbarossa verfolgt, auch Victor, ein von Tante und Onkel beauftragter Privatdetektiv, ist ihnen auf den Fersen ...
„Herr der Diebe“, an schönsten Originalschauplätzen gedreht, ist ein wunderbarer Kinderfilm, der seinen jungen Hauptdarstellern viel verdankt. Ein bisschen Oliver Twist, viel Harry Potter, eine gute Dosis Märchenfilm und Abenteuer, Spannung und Herzschmerz und– mit der Figur des trotteligen Detektivs – viel Humor.
„Herr der Diebe“, an schönsten Originalschauplätzen gedreht, ist ein wunderbarer Kinderfilm, der seinen jungen Hauptdarstellern viel verdankt. Ein bisschen Oliver Twist, viel Harry Potter, eine gute Dosis Märchenfilm und Abenteuer, Spannung und Herzschmerz und– mit der Figur des trotteligen Detektivs – viel Humor.
12
// So // 16 Uhr // Theater (nicht nur) für Kinder/ TheaterPack präsentiert:
!!! TOM !!!
!!! TOM !!!
Seit Generationen ziehen die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn Jung und Alt in ihren Bann.
Das TheaterPACK beschäftigte sich in einem zweiwöchigen sommerlichen Workshop mit der spannenden Welt von Tom, der es mit den Regeln der Erwachsenen nicht so genau nimmt und am liebsten mit seinem Freund Huck durch die Gegend streunt, Schätze sucht, nachts auf Friedhöfen spannende Geschichten erlebt, Banden gründet...
Theaterbegeisterte Jugendliche spielen unter Leitung von Mario Rothe-Frese den Jugendbuchklassiker in einer eigenen Fassung.
Das TheaterPACK beschäftigte sich in einem zweiwöchigen sommerlichen Workshop mit der spannenden Welt von Tom, der es mit den Regeln der Erwachsenen nicht so genau nimmt und am liebsten mit seinem Freund Huck durch die Gegend streunt, Schätze sucht, nachts auf Friedhöfen spannende Geschichten erlebt, Banden gründet...
Theaterbegeisterte Jugendliche spielen unter Leitung von Mario Rothe-Frese den Jugendbuchklassiker in einer eigenen Fassung.
14
// Di // 18 Uhr // Podiumsdiskussion: Der Süden in Bewegung.
Stadt für alle, aber wie?
Stadt für alle, aber wie?

Eintritt frei / 0 EUR
Das Schlagwort „Gentrifizierung“ geistert seit geraumer Zeit durch Leipzig. Anlass dafür sind Privatisierung von Wohnblöcken, die vormals in kommunalem Besitz waren, Sanierungen, die Mietsteigerungen und den zwangsweisen Auszug von MieterInnen nach sich ziehen oder die Errichtung von Einkaufsmärkten, die kleinteilige Gewerbestrukturen verdrängen. Langsam aber sicher werden die Konsequenzen aus jahrelanger privater Investitionstätigkeit und mangelnder gestaltender Intervention durch die Stadtverwaltung plastisch.
Die Debatte um Aufwertung von Bausubstanz und die damit verbundene Verdrängung von „Alteingesessenen“ - kreative und vernetzte Menschen und Gewerbetreibende - hat am konkreten Beispiel Windmühlenstraße eine ersten Höhepunkt erreicht. Doch auch im Süden der Stadt führen die sichtbare Ansiedlung von Besserverdienenden und sich intensivierende Sanierungstätigkeit zu Protesten. Seit geraumer Zeit werden beispielsweise Stadthäuser mit Farbbomben bedacht. Die Sanierung eines Hauses in der Wolfgang-Heinze-Straße, die nach wiederholten Protestaktionen von einer Securityfirma abgesichert wurde, führte sogar zu handgreiflichen Auseinandersetzungen.
Insbesondere der Ortsteil Connewitz ist wegen seiner HausbesetzerInnengeschichte und einem breiten Spektrum an politischen und kulturellen Projekten, die Verdienst einer engagierten und selbstbestimmten EinwohnerInnenschaft sind, ein beliebter Lebensort. Mythos und Realität ziehen längst auch Menschen an, die besser verdienen und entsprechende Wohn-Standards erwarten. Immobilienfirmen machen sich diese Nachfrage zu Nutzen. Auf der anderen Seite stehen Genossenschaften, die preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellen und der kapitalistischen Verwertungslogik zumindest im kleinen Maß entkommen wollen, StadtteilbewohnerInnen, die die alternative Spezifik des Stadtteils erhalten wollen, ältere Menschen, die ihren Lebensabend im Kiez verleben oder Erwerbslose bzw. Geringverdienende, die hier ihren Lebensort haben bzw. halten wollen.
In einer Podiumsveranstaltung soll die angerissene Problematik vertieft werden.
→ Ist „Gentrifizierung“ der passende Begriff um die Entwicklungen im Leipziger Süden zu beschreiben?
→ Welche Veränderungen in Sachen Wohnsubstanz und Bevölkerungszusammensetzung sind in den letzten Jahren zu verzeichnen? Gibt es wirklich einen Trend hin zur Verdrängung von sozial Benachteiligten und von liberaler Alternativ-Kultur?
→ Welche Rolle spielen alternative Projekte (Genossenschaften, Kulturprojekte) für den Prozess der Aufwertung des Stadtteils?
→ Wie kann eine soziale, demokratische Stadt/teil/entwicklung aussehen? Läßt sich einer kapitalistischen Wohnsubstanz-Verwertung überhaupt Paroli bieten und wenn ja, wie?
→ Würde ein Anspruch „Stadt für alle“ dem spezifischen Charakter Connewitz´ ein Ende bereiten? oder: Ist die Aufwertung unweigerlich mit Verdrängung verbunden?
PodiumsteilnehmerInnen:
Prof. Rink (Umweltforschungszentrum)
Katharina Weise (Rosa Luxemburg Stiftung)
Herr Faber (Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung)
VertreterIn AWC
VertreterIn IG Kantstraße
Moderation: Juliane Nagel
Die Debatte um Aufwertung von Bausubstanz und die damit verbundene Verdrängung von „Alteingesessenen“ - kreative und vernetzte Menschen und Gewerbetreibende - hat am konkreten Beispiel Windmühlenstraße eine ersten Höhepunkt erreicht. Doch auch im Süden der Stadt führen die sichtbare Ansiedlung von Besserverdienenden und sich intensivierende Sanierungstätigkeit zu Protesten. Seit geraumer Zeit werden beispielsweise Stadthäuser mit Farbbomben bedacht. Die Sanierung eines Hauses in der Wolfgang-Heinze-Straße, die nach wiederholten Protestaktionen von einer Securityfirma abgesichert wurde, führte sogar zu handgreiflichen Auseinandersetzungen.
Insbesondere der Ortsteil Connewitz ist wegen seiner HausbesetzerInnengeschichte und einem breiten Spektrum an politischen und kulturellen Projekten, die Verdienst einer engagierten und selbstbestimmten EinwohnerInnenschaft sind, ein beliebter Lebensort. Mythos und Realität ziehen längst auch Menschen an, die besser verdienen und entsprechende Wohn-Standards erwarten. Immobilienfirmen machen sich diese Nachfrage zu Nutzen. Auf der anderen Seite stehen Genossenschaften, die preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellen und der kapitalistischen Verwertungslogik zumindest im kleinen Maß entkommen wollen, StadtteilbewohnerInnen, die die alternative Spezifik des Stadtteils erhalten wollen, ältere Menschen, die ihren Lebensabend im Kiez verleben oder Erwerbslose bzw. Geringverdienende, die hier ihren Lebensort haben bzw. halten wollen.
In einer Podiumsveranstaltung soll die angerissene Problematik vertieft werden.
→ Ist „Gentrifizierung“ der passende Begriff um die Entwicklungen im Leipziger Süden zu beschreiben?
→ Welche Veränderungen in Sachen Wohnsubstanz und Bevölkerungszusammensetzung sind in den letzten Jahren zu verzeichnen? Gibt es wirklich einen Trend hin zur Verdrängung von sozial Benachteiligten und von liberaler Alternativ-Kultur?
→ Welche Rolle spielen alternative Projekte (Genossenschaften, Kulturprojekte) für den Prozess der Aufwertung des Stadtteils?
→ Wie kann eine soziale, demokratische Stadt/teil/entwicklung aussehen? Läßt sich einer kapitalistischen Wohnsubstanz-Verwertung überhaupt Paroli bieten und wenn ja, wie?
→ Würde ein Anspruch „Stadt für alle“ dem spezifischen Charakter Connewitz´ ein Ende bereiten? oder: Ist die Aufwertung unweigerlich mit Verdrängung verbunden?
PodiumsteilnehmerInnen:
Prof. Rink (Umweltforschungszentrum)
Katharina Weise (Rosa Luxemburg Stiftung)
Herr Faber (Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung)
VertreterIn AWC
VertreterIn IG Kantstraße
Moderation: Juliane Nagel
15
// Mi // 21 Uhr //
DIE FRAU DIE SINGT (CAN 2009, 133 min, Regie: Denis Villeneuve)
DIE FRAU DIE SINGT (CAN 2009, 133 min, Regie: Denis Villeneuve)
Regisseur Denis Villeneuve schickt den Zuschauer in ein von Krieg und Hass gezeichnetes Land, dessen Name nie genannt wird. Zwei Geschwister begeben sich nach dem Tod ihrer Mutter auf eine emotionale Spurensuche, die eine unglaubliche Tragödie offenbart. „Die Frau, die singt“ ist ein Ausnahmefilm, gleichermaßen Familienchronik wie Zeitportrait. Ein packendes Drama und ein zurückhaltend bebilderter Thriller, der niemanden kalt lassen dürfte.
„Ein wahnsinnig dichter, packender, schmerzvoller, wirkungsvoller Film der einen immer mehr und tiefer in den Bann zieht und nicht mehr loslässt, weil sein Thema nicht nur brisant, sondern auch zeitlos-aktuell ist: Was tun Menschen Menschen im Namen einer Religion, im Namen einer Ideologie an?“ (Hans-Ulrich Pönack/ Deutschlandradio)
„Ein wahnsinnig dichter, packender, schmerzvoller, wirkungsvoller Film der einen immer mehr und tiefer in den Bann zieht und nicht mehr loslässt, weil sein Thema nicht nur brisant, sondern auch zeitlos-aktuell ist: Was tun Menschen Menschen im Namen einer Religion, im Namen einer Ideologie an?“ (Hans-Ulrich Pönack/ Deutschlandradio)
16
// Do // 21 Uhr //
DIE FRAU DIE SINGT (CAN 2009, 133 min, Regie: Denis Villeneuve)
DIE FRAU DIE SINGT (CAN 2009, 133 min, Regie: Denis Villeneuve)
Regisseur Denis Villeneuve schickt den Zuschauer in ein von Krieg und Hass gezeichnetes Land, dessen Name nie genannt wird. Zwei Geschwister begeben sich nach dem Tod ihrer Mutter auf eine emotionale Spurensuche, die eine unglaubliche Tragödie offenbart. „Die Frau, die singt“ ist ein Ausnahmefilm, gleichermaßen Familienchronik wie Zeitportrait. Ein packendes Drama und ein zurückhaltend bebilderter Thriller, der niemanden kalt lassen dürfte.
„Ein wahnsinnig dichter, packender, schmerzvoller, wirkungsvoller Film der einen immer mehr und tiefer in den Bann zieht und nicht mehr loslässt, weil sein Thema nicht nur brisant, sondern auch zeitlos-aktuell ist: Was tun Menschen Menschen im Namen einer Religion, im Namen einer Ideologie an?“ (Hans-Ulrich Pönack/ Deutschlandradio)
„Ein wahnsinnig dichter, packender, schmerzvoller, wirkungsvoller Film der einen immer mehr und tiefer in den Bann zieht und nicht mehr loslässt, weil sein Thema nicht nur brisant, sondern auch zeitlos-aktuell ist: Was tun Menschen Menschen im Namen einer Religion, im Namen einer Ideologie an?“ (Hans-Ulrich Pönack/ Deutschlandradio)
17
// Fr // 21 Uhr //
DIE FRAU DIE SINGT (CAN 2009, 133 min, Regie: Denis Villeneuve)
DIE FRAU DIE SINGT (CAN 2009, 133 min, Regie: Denis Villeneuve)
Regisseur Denis Villeneuve schickt den Zuschauer in ein von Krieg und Hass gezeichnetes Land, dessen Name nie genannt wird. Zwei Geschwister begeben sich nach dem Tod ihrer Mutter auf eine emotionale Spurensuche, die eine unglaubliche Tragödie offenbart. „Die Frau, die singt“ ist ein Ausnahmefilm, gleichermaßen Familienchronik wie Zeitportrait. Ein packendes Drama und ein zurückhaltend bebilderter Thriller, der niemanden kalt lassen dürfte.
„Ein wahnsinnig dichter, packender, schmerzvoller, wirkungsvoller Film der einen immer mehr und tiefer in den Bann zieht und nicht mehr loslässt, weil sein Thema nicht nur brisant, sondern auch zeitlos-aktuell ist: Was tun Menschen Menschen im Namen einer Religion, im Namen einer Ideologie an?“ (Hans-Ulrich Pönack/ Deutschlandradio)
„Ein wahnsinnig dichter, packender, schmerzvoller, wirkungsvoller Film der einen immer mehr und tiefer in den Bann zieht und nicht mehr loslässt, weil sein Thema nicht nur brisant, sondern auch zeitlos-aktuell ist: Was tun Menschen Menschen im Namen einer Religion, im Namen einer Ideologie an?“ (Hans-Ulrich Pönack/ Deutschlandradio)
18
// Sa // 21 Uhr //
NADER UND SIMIN - EINE TRENNUNG
NADER UND SIMIN - EINE TRENNUNG
Zu Beginn sitzen Nader und Simin in Teheran vor Gericht. Durch die Art, wie sie ins Bild gesetzt werden, sehen wir sie, als seien wir die Richter. Simin möchte den Iran verlassen, um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Nader aber will nicht mit ausreisen, weil er dadurch seinen dementen Vater, der bei der Familie wohnt, im Stich liesse. Simin will sich deshalb von ihm trennen und verlangt die Scheidung. Wie der Richter diese ablehnt, zieht Simin aus, die Tochter aber bleibt beim Vater. Präzise inszeniert Regisseur und Autor Asghar Farhadi die hektischen Wortwechsel der mittelständischen Eltern. Fieberhaft rasch jedoch entwickelt sich das iranische Ehedrama zu einer Geschichte um Schuld und Lüge. Der Druck steigt, bis die Spannung kocht…
Farhadis Werk belegt nicht nur erneut die außergewöhnliche Erzählkraft des iranischen Kinos, sondern erweist mit seinen Twists auch Genrefilmen aus Hollywood die Reverenz: ein Trennungsdrama als Justizthriller. An der Berlinale ging der Goldene Bär an den Film; das Schauspielerinnen- und das Schauspieler-Ensemble erhielten je einen Silbernen Bären.
Farhadis Werk belegt nicht nur erneut die außergewöhnliche Erzählkraft des iranischen Kinos, sondern erweist mit seinen Twists auch Genrefilmen aus Hollywood die Reverenz: ein Trennungsdrama als Justizthriller. An der Berlinale ging der Goldene Bär an den Film; das Schauspielerinnen- und das Schauspieler-Ensemble erhielten je einen Silbernen Bären.
21
// Di // 21 Uhr //
NADER UND SIMIN - EINE TRENNUNG
NADER UND SIMIN - EINE TRENNUNG
Zu Beginn sitzen Nader und Simin in Teheran vor Gericht. Durch die Art, wie sie ins Bild gesetzt werden, sehen wir sie, als seien wir die Richter. Simin möchte den Iran verlassen, um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Nader aber will nicht mit ausreisen, weil er dadurch seinen dementen Vater, der bei der Familie wohnt, im Stich liesse. Simin will sich deshalb von ihm trennen und verlangt die Scheidung. Wie der Richter diese ablehnt, zieht Simin aus, die Tochter aber bleibt beim Vater. Präzise inszeniert Regisseur und Autor Asghar Farhadi die hektischen Wortwechsel der mittelständischen Eltern. Fieberhaft rasch jedoch entwickelt sich das iranische Ehedrama zu einer Geschichte um Schuld und Lüge. Der Druck steigt, bis die Spannung kocht…
Farhadis Werk belegt nicht nur erneut die außergewöhnliche Erzählkraft des iranischen Kinos, sondern erweist mit seinen Twists auch Genrefilmen aus Hollywood die Reverenz: ein Trennungsdrama als Justizthriller. An der Berlinale ging der Goldene Bär an den Film; das Schauspielerinnen- und das Schauspieler-Ensemble erhielten je einen Silbernen Bären.
Farhadis Werk belegt nicht nur erneut die außergewöhnliche Erzählkraft des iranischen Kinos, sondern erweist mit seinen Twists auch Genrefilmen aus Hollywood die Reverenz: ein Trennungsdrama als Justizthriller. An der Berlinale ging der Goldene Bär an den Film; das Schauspielerinnen- und das Schauspieler-Ensemble erhielten je einen Silbernen Bären.
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// Mi // 20 Uhr LIEDERZYKLUS "Winterreise" von Franz Schubert
Gesang: Volker Tancke, am Flügel: Christiane Süß
Gesang: Volker Tancke, am Flügel: Christiane Süß
24 monologische Gesänge eines Gesellen, - eines sich Abkehrenden, - eines Wanderers
Nach der Zeit der Aufklärung, nach den napoleonischen Befreiungskriegen und
dem Wiener Kongress im Jahre 1815 erstarrt die bürgerliche Gesellschaft in deutschen und österreichischen Landen im Biedermeier des Vormärz, auch Restauration genannt, in einer Atmosphäre zwischen Eierkuchen und Geheimpolizei.
Franz Schubert komponiert diesen Liederzyklus nach Gedichten des Dessauer Schustersohns und Dichters Willhelm Müller. Vielleicht der erste klassische Blues ?
Nach der Zeit der Aufklärung, nach den napoleonischen Befreiungskriegen und
dem Wiener Kongress im Jahre 1815 erstarrt die bürgerliche Gesellschaft in deutschen und österreichischen Landen im Biedermeier des Vormärz, auch Restauration genannt, in einer Atmosphäre zwischen Eierkuchen und Geheimpolizei.
Franz Schubert komponiert diesen Liederzyklus nach Gedichten des Dessauer Schustersohns und Dichters Willhelm Müller. Vielleicht der erste klassische Blues ?
23
// Do // 21 Uhr //
NADER UND SIMIN - EINE TRENNUNG
NADER UND SIMIN - EINE TRENNUNG
Zu Beginn sitzen Nader und Simin in Teheran vor Gericht. Durch die Art, wie sie ins Bild gesetzt werden, sehen wir sie, als seien wir die Richter. Simin möchte den Iran verlassen, um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Nader aber will nicht mit ausreisen, weil er dadurch seinen dementen Vater, der bei der Familie wohnt, im Stich liesse. Simin will sich deshalb von ihm trennen und verlangt die Scheidung. Wie der Richter diese ablehnt, zieht Simin aus, die Tochter aber bleibt beim Vater. Präzise inszeniert Regisseur und Autor Asghar Farhadi die hektischen Wortwechsel der mittelständischen Eltern. Fieberhaft rasch jedoch entwickelt sich das iranische Ehedrama zu einer Geschichte um Schuld und Lüge. Der Druck steigt, bis die Spannung kocht…
Farhadis Werk belegt nicht nur erneut die außergewöhnliche Erzählkraft des iranischen Kinos, sondern erweist mit seinen Twists auch Genrefilmen aus Hollywood die Reverenz: ein Trennungsdrama als Justizthriller. An der Berlinale ging der Goldene Bär an den Film; das Schauspielerinnen- und das Schauspieler-Ensemble erhielten je einen Silbernen Bären.
Farhadis Werk belegt nicht nur erneut die außergewöhnliche Erzählkraft des iranischen Kinos, sondern erweist mit seinen Twists auch Genrefilmen aus Hollywood die Reverenz: ein Trennungsdrama als Justizthriller. An der Berlinale ging der Goldene Bär an den Film; das Schauspielerinnen- und das Schauspieler-Ensemble erhielten je einen Silbernen Bären.
24
// Fr // 21 Uhr //
EUZEN (dk) & support
EUZEN (dk) & support
Euzen ist die Stimme der norwegischen Sängerin Maria Franz und das „Hirn“ des dänischen Tausendsassas Christopher Juul. Juul ist unter anderem auch bei Valravn Elektro-Meister. Zusammen mit Harald Juul (Gitarre), Jon Pold Christensen (Bass) und Kristian Uhre (Drums) schafft das Quintett auf dem neuen Album Sequel sein eigenes Klanguniversum, in dem alle gültigen Sound-Gesetze ausgehebelt sind. Die Kopenhagener loten die Grenzen des Machbaren aus. Mal wechseln abrupt Melodie und Stimmlage. Mal verheddert sich der Sound und schleift Spuren seiner selbst hinter sich her. Ein andermal werden scheinbar dissonante Töne miteinander losgelassen, um dann doch harmonisch zueinander zu finden.
Der Einsatz unterschiedlicher Saiteninstrumente erweitert das Klangspektrum und gibt den Stücken jeweils eine eigene Note: Harald Juul spielt neben der klassischen Gitarre auch Mandoline, Bouzouki, Banjo oder das chinesische Guzheng, zusätzlich wartet sein Sohn Christopher noch mit dem Dulcimer auf. Dabei ist die gesamte Musik stets perfekt auf die variationsreiche Stimme von Maria Franz zugeschnitten, bei deren Gesang verstärkt mit einer Loop-Station experimentiert wird.
Einmal gefangen im Klangkosmos von Euzen, und man ist verloren! Absolut eigenständig und unverwechselbar – Tipp!
Der Einsatz unterschiedlicher Saiteninstrumente erweitert das Klangspektrum und gibt den Stücken jeweils eine eigene Note: Harald Juul spielt neben der klassischen Gitarre auch Mandoline, Bouzouki, Banjo oder das chinesische Guzheng, zusätzlich wartet sein Sohn Christopher noch mit dem Dulcimer auf. Dabei ist die gesamte Musik stets perfekt auf die variationsreiche Stimme von Maria Franz zugeschnitten, bei deren Gesang verstärkt mit einer Loop-Station experimentiert wird.
Einmal gefangen im Klangkosmos von Euzen, und man ist verloren! Absolut eigenständig und unverwechselbar – Tipp!
25
// Sa // 20 Uhr // Klanggut Festival 2012
TALKING TO TURTLES + Let Me Play Your Guitar, I HEART SHARKS, Lestat Vermon, JOASIHNO & IN GOLDEN TEARS
TALKING TO TURTLES + Let Me Play Your Guitar, I HEART SHARKS, Lestat Vermon, JOASIHNO & IN GOLDEN TEARS

VVK 12 EUR / 10 EUR ermäßigt
» www.klanggut-leipzig.de
» www.talkingtoturtles.de
» letmeplayyourguitar.bandcamp.com
» www.iheartsharks.net
» www.joasihno.de
» de-de.facebook.com/lestatvermon
Mit ganz eigenem Charme und fünf Bands werden winterschlafende Musikfreunde geweckt. Euch erwartet ein familiäres Festival mit Wohlfühl- atmosphäre - abseits der großen Trends und dafür mitten in der Musik.
Zum 4. Klanggut Festival stehen die Berliner I Heart Sharks auf der Bühne, die mit ihrem Elektropop den Puls der Zeit treffen. Außerdem kann schon jetzt mit Stolz eine Premiere verkündet werden: Die Leipziger Lokalhelden von Talking to Turtles werden ein gemeinsames Set mit Let Me Play Your Guitar aus Kopenhagen zum Besten geben. Der „Mann mit Gitarre“ heißt in diesem Jahr Lestat Vermon aus Dresden. Für eine Portion isländischer Impressionen a la Múm oder Sigur Rós sorgt der aus der Nähe von Eichstätt stammende Joasihno. In Golden Tears werden ihre Zuhörer mit klirrend klaren Gitarrensounds und imposantem Gesang in ihren Bann ziehen.
Wie gewohnt gibt es vor den Bands, in den Umbaupausen und im Anschluss an die Konzerte Wunschmusik von DJ MePlusYOU aus Bristol.
+++ Tickets gibt’s exklusiv auf www.klanggut-leipzig.de +++
Zum 4. Klanggut Festival stehen die Berliner I Heart Sharks auf der Bühne, die mit ihrem Elektropop den Puls der Zeit treffen. Außerdem kann schon jetzt mit Stolz eine Premiere verkündet werden: Die Leipziger Lokalhelden von Talking to Turtles werden ein gemeinsames Set mit Let Me Play Your Guitar aus Kopenhagen zum Besten geben. Der „Mann mit Gitarre“ heißt in diesem Jahr Lestat Vermon aus Dresden. Für eine Portion isländischer Impressionen a la Múm oder Sigur Rós sorgt der aus der Nähe von Eichstätt stammende Joasihno. In Golden Tears werden ihre Zuhörer mit klirrend klaren Gitarrensounds und imposantem Gesang in ihren Bann ziehen.
Wie gewohnt gibt es vor den Bands, in den Umbaupausen und im Anschluss an die Konzerte Wunschmusik von DJ MePlusYOU aus Bristol.
+++ Tickets gibt’s exklusiv auf www.klanggut-leipzig.de +++
27
// Mo // 21 Uhr //
FILM SOCIALISME (CH, F 2010, 102 min; Regie: Jean-Luc Godard)
FILM SOCIALISME (CH, F 2010, 102 min; Regie: Jean-Luc Godard)
Ein Schiff fährt durchs Mittelmeer. Das Wetter ist schön, die Stimmung an Bord hervorragend. Die Destinationen: Ägypten, Griechenland, Neapel und Barcelona. Neben den gutbürgerlichen Pauschaltouristen interessiert uns vor allem Herr Goldberg, ein Alt-Nazi mit seiner blutjungen Begleitung. Für die Bordunterhaltung sorgt eine Sängerin (Patti Smith), die mit ihrer Gitarre ebenso über das Deck huscht, wie andere Protagonisten, jeder seiner eigenen Mission folgend, während das Geld immer schön zirkuliert, in den Spielkasinos und Restaurants. Es geht um verschollenes spanisches Gold, eine Uhr, die keine Zeit mehr anzeigt. Fragmente verschiedener Erzählungen in verschiedenen Sprachen, ein Abbild europäischer Geschichte.
Als Konsequenz der Godardschen Manier, sein Denken nicht in possierliche Film-Plots zu kleiden, ist Film Socialisme seltsam verstörend, ein Essay, ein aus Episoden, Film- und Textzitaten kompiliertes Klage-Poem, das vor allem um die Frage kreist: "Quo vadis Europa"? So bietet und hinterlässt Godard offene Schnittstellen, an denen man weiterdenken darf. Der Film selbst entzieht sich seiner eigenen Deutung. Statt eines Abspanns heißt es schlicht: "No Comment."
Als Konsequenz der Godardschen Manier, sein Denken nicht in possierliche Film-Plots zu kleiden, ist Film Socialisme seltsam verstörend, ein Essay, ein aus Episoden, Film- und Textzitaten kompiliertes Klage-Poem, das vor allem um die Frage kreist: "Quo vadis Europa"? So bietet und hinterlässt Godard offene Schnittstellen, an denen man weiterdenken darf. Der Film selbst entzieht sich seiner eigenen Deutung. Statt eines Abspanns heißt es schlicht: "No Comment."
28
// Di // 21 Uhr //
FILM SOCIALISME (CH, F 2010, 102 min; Regie: Jean-Luc Godard)
FILM SOCIALISME (CH, F 2010, 102 min; Regie: Jean-Luc Godard)
Ein Schiff fährt durchs Mittelmeer. Das Wetter ist schön, die Stimmung an Bord hervorragend. Die Destinationen: Ägypten, Griechenland, Neapel und Barcelona. Neben den gutbürgerlichen Pauschaltouristen interessiert uns vor allem Herr Goldberg, ein Alt-Nazi mit seiner blutjungen Begleitung. Für die Bordunterhaltung sorgt eine Sängerin (Patti Smith), die mit ihrer Gitarre ebenso über das Deck huscht, wie andere Protagonisten, jeder seiner eigenen Mission folgend, während das Geld immer schön zirkuliert, in den Spielkasinos und Restaurants. Es geht um verschollenes spanisches Gold, eine Uhr, die keine Zeit mehr anzeigt. Fragmente verschiedener Erzählungen in verschiedenen Sprachen, ein Abbild europäischer Geschichte.
Als Konsequenz der Godardschen Manier, sein Denken nicht in possierliche Film-Plots zu kleiden, ist Film Socialisme seltsam verstörend, ein Essay, ein aus Episoden, Film- und Textzitaten kompiliertes Klage-Poem, das vor allem um die Frage kreist: "Quo vadis Europa"? So bietet und hinterlässt Godard offene Schnittstellen, an denen man weiterdenken darf. Der Film selbst entzieht sich seiner eigenen Deutung. Statt eines Abspanns heißt es schlicht: "No Comment."
Als Konsequenz der Godardschen Manier, sein Denken nicht in possierliche Film-Plots zu kleiden, ist Film Socialisme seltsam verstörend, ein Essay, ein aus Episoden, Film- und Textzitaten kompiliertes Klage-Poem, das vor allem um die Frage kreist: "Quo vadis Europa"? So bietet und hinterlässt Godard offene Schnittstellen, an denen man weiterdenken darf. Der Film selbst entzieht sich seiner eigenen Deutung. Statt eines Abspanns heißt es schlicht: "No Comment."
29
// Mi // 21Uhr //
FILM SOCIALISME (CH, F 2010, 102 min; Regie: Jean-Luc Godard)
FILM SOCIALISME (CH, F 2010, 102 min; Regie: Jean-Luc Godard)
Ein Schiff fährt durchs Mittelmeer. Das Wetter ist schön, die Stimmung an Bord hervorragend. Die Destinationen: Ägypten, Griechenland, Neapel und Barcelona. Neben den gutbürgerlichen Pauschaltouristen interessiert uns vor allem Herr Goldberg, ein Alt-Nazi mit seiner blutjungen Begleitung. Für die Bordunterhaltung sorgt eine Sängerin (Patti Smith), die mit ihrer Gitarre ebenso über das Deck huscht, wie andere Protagonisten, jeder seiner eigenen Mission folgend, während das Geld immer schön zirkuliert, in den Spielkasinos und Restaurants. Es geht um verschollenes spanisches Gold, eine Uhr, die keine Zeit mehr anzeigt. Fragmente verschiedener Erzählungen in verschiedenen Sprachen, ein Abbild europäischer Geschichte.
Als Konsequenz der Godardschen Manier, sein Denken nicht in possierliche Film-Plots zu kleiden, ist Film Socialisme seltsam verstörend, ein Essay, ein aus Episoden, Film- und Textzitaten kompiliertes Klage-Poem, das vor allem um die Frage kreist: "Quo vadis Europa"? So bietet und hinterlässt Godard offene Schnittstellen, an denen man weiterdenken darf. Der Film selbst entzieht sich seiner eigenen Deutung. Statt eines Abspanns heißt es schlicht: "No Comment."
Als Konsequenz der Godardschen Manier, sein Denken nicht in possierliche Film-Plots zu kleiden, ist Film Socialisme seltsam verstörend, ein Essay, ein aus Episoden, Film- und Textzitaten kompiliertes Klage-Poem, das vor allem um die Frage kreist: "Quo vadis Europa"? So bietet und hinterlässt Godard offene Schnittstellen, an denen man weiterdenken darf. Der Film selbst entzieht sich seiner eigenen Deutung. Statt eines Abspanns heißt es schlicht: "No Comment."

















