Still ist es in den Publikumsreihen, vollkommen still. (...) Die Zuhörer sitzen gebannt (...). Die Darbietungen erschüttern und werfen bei den Zuhörern viele Fragen auf. /// Süddeutsche Zeitung
Intensives, oft schmerzliches, aber für Momente auch erstaunlich komisches und warm-menschliches Kopfkino. (…) Dass Safiyes Geschichte ein leises Happy End besitzt, nimmt ihr nichts von ihrer Wucht. /// Amnesty Journal
Eine beschämende Schlussfolgerung für das angeblich so perfekte und attraktive Europa und insbesondere für Deutschland.
/// Bayerischer Rundfunk
In den Monologen geht es um Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, Felleke aus Äthiopien, der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechts-preis überreicht zu bekommen, und Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: Sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben.
Die Asyl-Monologe erzählen von Schritten hin zu Gerechtigkeit, indem sie nicht nur die Werdegänge von Flüchtlingen und Asylsuchenden inklusive der zunächst ‚normalen’ Lebensläufe in ihrer Heimat, der Fluchtursachen und ihrer Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem darstellen, sondern vor allem Geschichten von Trennungslinien und Koalitionen, von Feigheit und Mut, von Konflikten und Solidarität sind. Mit den „Asyl-Monologen“ greift die Bühne für Menschenrechte auf das Konzept des dokumentarischen Theaters zurück: Professionelle SchauspielerInnen lesen auf Interviews beruhende Texte, um sonst ungehörten Menschen eine Stimme zu geben.
Im Anschluss an die Monologe wird beim Podiumsgespräch mit verschiedenen Leipziger Initiativen gezeigt, wie sich jede und jeder vor Ort für Flüchtlinge engagieren kann. Es wird genug Zeit für Fragen und Gespräche geben.



