Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es überall in Deutschland oppositionelle Jugendgruppen. Leipzig war eines der Zentren. Bis zu 1.500 Mädchen und Jungen trafen sich ab Mitte der 1930er Jahre im Stadtgebiet in Cliquen jenseits der Hitlerjugend und lehnten sich gegen das NS-Regime auf.
Im Leipziger Süden gab es gleich mehrere Meuten: Paul-Gruner-Straße, Arndtstraße, an den Großmarkhallen und am Connewitzer Kreuz. In der Veranstaltung wird neben den Meuten im Allgemeinen auf die Gruppen im Leipziger Süden im Speziellen eingegangen werden – exklusiv und einmalig auf dieser Lesung.
Die Mädchen und Jungen gingen selbstbestimmt wandern oder trafen sich in ihren Stadtteilen auf der Straße. Und man wurde gegen die HJ aktiv: mit Streuzetteln und Schlägereien. In kleineren Runden hörte man verbotene Radiosender und diskutierte über ein Deutschland ohne Nazis. Gestapo und Justiz verfolgten die Meuten, es kam zu Prozessen vor dem Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“, einige wurden sogar in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt.
„Die Geschichte der Leipziger Meuten“ ist ein eindrucksvolles und umfassendes Zeugnis über jugendliches Aufbegehren und Kampf um Freiräume in der Zeit einer furchtbaren Diktatur. Ein Buch über Jugendkulturen, Nonkonformität, Opposition und Widerstand.
Der Autor und Historiker Sascha Lange hat mehr als zehn Jahre zu diesem Thema geforscht. Erstmals erscheint die ausführliche Geschichte der Leipziger Meuten.
Die Lesung dauert etwa 70 Minuten, begleitet von zahlreichen Fotos.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs.com (Link unterm Bild).
01
// Do // 20 Uhr //
SASCHA LANGE: DIE GESCHICHTE DER LEIPZIGER MEUTEN-JUGEND IM NATIONALSOZIALISMUS
02
// Fr // 20 Uhr // +++ V E R L E G T in die Z W I L L E +++
YOUNG WIDOWS (us/ Temporary Residence) & special guest AICHER

» https://youngwidows.bandcamp.com
» https://aicher.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/74230
Das Konzert wird in die Zwille (genau gegenüber vom UT Connewitz) verlegt!
Die Sounds, Songs und Passagen auf Power Sucker sind der Grund dafür, dass Young Widows nach einer 11-jährigen Schaffenspause immer noch eine Band sind - sie sind nach wie vor Meister darin, Musik zu machen, die sowohl klanglich als auch emotional gewichtig ist.
Young Widows haben mit ihrer einzigartigen Collage aus Noise-Rock, Hardcore und Post-Punk eine Vielzahl von Underground-Künstlern auf der ganzen Welt inspiriert. Der Young Widows-Sound - oder besser gesagt, das Young Widows-Gefühl - ist auf ihrem fünften Studioalbum in voller Fahrt. Die Härte von Power Sucker ist nicht mysteriös. Das Power-Trio aus Louisville, Kentucky, spielt seine einzelnen Parts mit einer solchen Präzision und einem solchen Stil, dass jedes einzelne Teil, sobald es zusammengefügt ist, zu einem integralen Bestandteil des Puzzles wird. Die brutzelnden Gitarren, der knurrende Bass und das knallharte Schlagzeug zerreißen das Pflaster, das Young Widows zuvor gelegt haben, um die vorwärtsdrängendsten Gesangsarrangements ihrer nunmehr zwei Jahrzehnte währenden Karriere zu ermöglichen. Abgesehen von den historischen Errungenschaften hat Power Sucker den Schock und das Wunder des Debütalbums einer neuen Band. Schließlich haben sich hier drei leidenschaftliche Lebenskünstler zusammengefunden, die ihre unsterbliche Liebe für die Kunst des Klangs erneut teilen. Niemand und nichts kann ihnen diese Kraft nehmen.
Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt sich Liam Andrews intensiv mit verstärkter Musik – sowohl mit der experimentellen Post-Punk-Gruppe MY DISCO als auch als Teil des Duos EROS, zusammen mit Karl O’Connor (Regis, Sandwell District) und Boris Wilsdorf (Einstürzende Neubauten).
Seine jüngsten Arbeiten als AICHER konzentrieren sich auf die Umdeutung von Nebengeräuschen in Raumaufnahmen. Im Rahmen der atonalen und monochromatischen Ästhetik, zu der er sich hingezogen fühlt, und unter Rückgriff auf einen umfangreichen Katalog an aufgezeichnetem
„Tektonische Klangplatten werden in einem strukturellen Stresstest, der sich anfühlt wie eine Ölplattform in Aktion, die im Hafen verschrottet wurde, an einen extrem kritischen Punkt getrieben.“ (Boomkat, Nov. 2025).
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
Die Sounds, Songs und Passagen auf Power Sucker sind der Grund dafür, dass Young Widows nach einer 11-jährigen Schaffenspause immer noch eine Band sind - sie sind nach wie vor Meister darin, Musik zu machen, die sowohl klanglich als auch emotional gewichtig ist.
Young Widows haben mit ihrer einzigartigen Collage aus Noise-Rock, Hardcore und Post-Punk eine Vielzahl von Underground-Künstlern auf der ganzen Welt inspiriert. Der Young Widows-Sound - oder besser gesagt, das Young Widows-Gefühl - ist auf ihrem fünften Studioalbum in voller Fahrt. Die Härte von Power Sucker ist nicht mysteriös. Das Power-Trio aus Louisville, Kentucky, spielt seine einzelnen Parts mit einer solchen Präzision und einem solchen Stil, dass jedes einzelne Teil, sobald es zusammengefügt ist, zu einem integralen Bestandteil des Puzzles wird. Die brutzelnden Gitarren, der knurrende Bass und das knallharte Schlagzeug zerreißen das Pflaster, das Young Widows zuvor gelegt haben, um die vorwärtsdrängendsten Gesangsarrangements ihrer nunmehr zwei Jahrzehnte währenden Karriere zu ermöglichen. Abgesehen von den historischen Errungenschaften hat Power Sucker den Schock und das Wunder des Debütalbums einer neuen Band. Schließlich haben sich hier drei leidenschaftliche Lebenskünstler zusammengefunden, die ihre unsterbliche Liebe für die Kunst des Klangs erneut teilen. Niemand und nichts kann ihnen diese Kraft nehmen.
Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt sich Liam Andrews intensiv mit verstärkter Musik – sowohl mit der experimentellen Post-Punk-Gruppe MY DISCO als auch als Teil des Duos EROS, zusammen mit Karl O’Connor (Regis, Sandwell District) und Boris Wilsdorf (Einstürzende Neubauten).
Seine jüngsten Arbeiten als AICHER konzentrieren sich auf die Umdeutung von Nebengeräuschen in Raumaufnahmen. Im Rahmen der atonalen und monochromatischen Ästhetik, zu der er sich hingezogen fühlt, und unter Rückgriff auf einen umfangreichen Katalog an aufgezeichnetem
„Tektonische Klangplatten werden in einem strukturellen Stresstest, der sich anfühlt wie eine Ölplattform in Aktion, die im Hafen verschrottet wurde, an einen extrem kritischen Punkt getrieben.“ (Boomkat, Nov. 2025).
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03
// Sa // 20 Uhr // +++ A U S V E R K A U F T +++ S O L D + O U T+++
FINK (uk/ R’coup’d)
Fink melden sich zurück mit "The City Is Coming to Erase It All" – dem neunten Studioalbum, aufgenommen in Cornwall nach einem streng epoche-spezifischen 70s-Ansatz. Dark, warm, neugierig: ein Album für alle, die Musik wie ein Abenteuer erleben wollen - von der ersten bis zur letzten Note. Nach unzähligen Touren durch Europa spielen Fink ihre neuen Songs live mit der gleichen Leidenschaft wie damals, als sie noch 18 waren.
T I C K E T S bekommt Ihr direkt über die Webseite des Artists und an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
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04
// So // 20 Uhr // +++ A U S V E R K A U F T +++ S O L D + O U T+++
FINK (uk/ R’coup’d)
Fink melden sich zurück mit "The City Is Coming to Erase It All" – dem neunten Studioalbum, aufgenommen in Cornwall nach einem streng epoche-spezifischen 70s-Ansatz. Dark, warm, neugierig: ein Album für alle, die Musik wie ein Abenteuer erleben wollen - von der ersten bis zur letzten Note. Nach unzähligen Touren durch Europa spielen Fink ihre neuen Songs live mit der gleichen Leidenschaft wie damals, als sie noch 18 waren.
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06
// Di // 19 Uhr // Broschürenvorstellung und Podiumsgespräch:
WEM GEHÖRT CONNEWITZ?

Eintritt frei/ 0 EUR
» https://www.ifr.kit.edu/forschung/forschungsprojekte/wem_gehoert_Connewitz.php
» https://vernetzungsued.de
Connewitz verändert sich. Die Mieten steigen, neue Häuser entstehen, die Wohnungssuche wird schwieriger. Und oft ist nicht einmal klar, wem das eigene Haus eigentlich gehört.
Drei Jahre lang ist das Forschungsprojekt „Wem gehört Connewitz?“ genau diesen Fragen nachgegangen. Das Team hat Häuser kartiert, Interviews geführt, Workshops organisiert und Haushalte im Stadtteil befragt. Entstanden ist daraus eine Broschüre, die die Ergebnisse dorthin zurückgibt, wo sie herkommen. Sie zeigt, wer in Connewitz vermietet, warum manche Mieten niedrig bleiben und andere stark steigen, wo neu gebaut wird und für wen. Getragen wird sie dabei von den Stimmen, Geschichten und Erfahrungen der Bewohner:innen.
An diesem Abend wird die Broschüre zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Gemeinsam mit den beteiligten Forschenden, der wohnungs- und stadtteilpolitischen Initiative Vernetzung Süd und der für das Layout verantwortlichen Grafikerin sollen Hintergründe zur Entstehung, Umsetzung und Gestaltung des Projekts vertiefend beleuchtet werden. Weitere Akteure aus dem Stadtteil sind für das Podium angefragt. Vor allem aber soll gemeinsam mit den Menschen in Connewitz diskutiert werden: Wie lassen sich Erfahrungen und Probleme auf dem Wohnungsmarkt so darstellen, dass sie im Stadtteil ankommen, in Bildern wie in Sprache? Wie kann eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Nachbarschaft bei wohnungspolitischen Fragen gelingen? Und ganz konkret: Wo gibt es für und in Connewitz weiteren Forschungs- und Handlungsbedarf?
Durch den Abend führt Michael Janoschka (Karlsruher Institut für Technologie).
Die Broschüre erscheint bereits vor der Veranstaltung. Sie soll möglichst viele Haushalte in Connewitz erreichen und wird dafür per Post verteilt und an öffentlichen Orten im Stadtteil ausgelegt. Auch im UT wird sie kostenlos zum Mitnehmen bereit liegen.
Die Broschüre wir gefördert durch das Stadtbezirksbudget des Stadtbezirksbeirats Süd und wird herausgegeben vom Transformative Bildung und Kultur e.V.
Drei Jahre lang ist das Forschungsprojekt „Wem gehört Connewitz?“ genau diesen Fragen nachgegangen. Das Team hat Häuser kartiert, Interviews geführt, Workshops organisiert und Haushalte im Stadtteil befragt. Entstanden ist daraus eine Broschüre, die die Ergebnisse dorthin zurückgibt, wo sie herkommen. Sie zeigt, wer in Connewitz vermietet, warum manche Mieten niedrig bleiben und andere stark steigen, wo neu gebaut wird und für wen. Getragen wird sie dabei von den Stimmen, Geschichten und Erfahrungen der Bewohner:innen.
An diesem Abend wird die Broschüre zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Gemeinsam mit den beteiligten Forschenden, der wohnungs- und stadtteilpolitischen Initiative Vernetzung Süd und der für das Layout verantwortlichen Grafikerin sollen Hintergründe zur Entstehung, Umsetzung und Gestaltung des Projekts vertiefend beleuchtet werden. Weitere Akteure aus dem Stadtteil sind für das Podium angefragt. Vor allem aber soll gemeinsam mit den Menschen in Connewitz diskutiert werden: Wie lassen sich Erfahrungen und Probleme auf dem Wohnungsmarkt so darstellen, dass sie im Stadtteil ankommen, in Bildern wie in Sprache? Wie kann eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Nachbarschaft bei wohnungspolitischen Fragen gelingen? Und ganz konkret: Wo gibt es für und in Connewitz weiteren Forschungs- und Handlungsbedarf?
Durch den Abend führt Michael Janoschka (Karlsruher Institut für Technologie).
Die Broschüre erscheint bereits vor der Veranstaltung. Sie soll möglichst viele Haushalte in Connewitz erreichen und wird dafür per Post verteilt und an öffentlichen Orten im Stadtteil ausgelegt. Auch im UT wird sie kostenlos zum Mitnehmen bereit liegen.
Die Broschüre wir gefördert durch das Stadtbezirksbudget des Stadtbezirksbeirats Süd und wird herausgegeben vom Transformative Bildung und Kultur e.V.
08
// Do // 20 Uhr //
BaBa ZuLa - 30th Anniversary Tour
Auch 30 Jahre nach ihrer Gründung ist diese legendäre Band aus Istanbul nach wie vor der experimentellste Vertreter der vielbeachteten zeitgenössischen türkischen Psych-Rock-Szene, zu der Künstler *innen wie Altın Gün, Gaye Su Akyol, Lalalar and Derya Yıldırım & Grup Şimşek gehören.
BaBa ZuLa wurde von Levent Akman (spoons, percussions, machines, toys) und Murat Ertel (elektrische Saz und andere Saiteninstrumente, Gesang, Theremin) gegründet, die als wegweisende Klangpioniere gelten und eine weltweite Kult-Anhängerschaft aufgebaut haben und zu deren Fans Bands wie Einstürzende Neubauten, Can und Nick Cave & The Bad Seeds zählen. Das renommierte MOJO-Magazin beschrieb sie einst als „türkische Veteranen, die eine Verbindung zwischen Erkin Koray, Can und Mad Professor herstellen”.
BaBa ZuLa’s Songs sind pulsierende, hypnotische Tracks, die von türkischen Percussions, frickliger Elektronik, tiefen Bässen, einer elektrischer Saz getragen werden. Sie sind oft ein lebhaftes klangliches und politisches Statement einer Band, die uns weiterhin die Zukunft zeigt.
Apropos Zukunft. 2026 feiern BaBa ZuLa 30-jähriges Bandbestehen. Neben eines Best-Of-Albums wird es auch neue Songs geben. Und das Wichtigste: Eine große Europatour, um all das, was in den letzten 30 Jahren im Bandkontext passiert ist, mit euch gebührend zu feiern.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen, u.a. bei Culton im Peterssteinweg 9!
BaBa ZuLa wurde von Levent Akman (spoons, percussions, machines, toys) und Murat Ertel (elektrische Saz und andere Saiteninstrumente, Gesang, Theremin) gegründet, die als wegweisende Klangpioniere gelten und eine weltweite Kult-Anhängerschaft aufgebaut haben und zu deren Fans Bands wie Einstürzende Neubauten, Can und Nick Cave & The Bad Seeds zählen. Das renommierte MOJO-Magazin beschrieb sie einst als „türkische Veteranen, die eine Verbindung zwischen Erkin Koray, Can und Mad Professor herstellen”.
BaBa ZuLa’s Songs sind pulsierende, hypnotische Tracks, die von türkischen Percussions, frickliger Elektronik, tiefen Bässen, einer elektrischer Saz getragen werden. Sie sind oft ein lebhaftes klangliches und politisches Statement einer Band, die uns weiterhin die Zukunft zeigt.
Apropos Zukunft. 2026 feiern BaBa ZuLa 30-jähriges Bandbestehen. Neben eines Best-Of-Albums wird es auch neue Songs geben. Und das Wichtigste: Eine große Europatour, um all das, was in den letzten 30 Jahren im Bandkontext passiert ist, mit euch gebührend zu feiern.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen, u.a. bei Culton im Peterssteinweg 9!
09
// Fr // 20 Uhr //
OLICÍA (d / o-cetera) & ALMOST TWINS (d)

» https://www.oliciamusic.com
» https://almosttwins.bandcamp.com/
» https://www.tixforgigs.com/Event/71291
Olicía ist die Band der beiden Sängerinnen und Multiinstrumentalistinnen Fama M’Boup und Anna-Lucia Rupp. Im Zentrum von Olicía stehen ihre beiden Stimmen. Sie teilen sich in die lead vocals hinein, schichten, harmonisieren, bilden Rhythmen über vocal percussion oder erweitern sich zu großen Chören. Die Instrumentierung reicht von Synths und geloopten Stimmfetzen bis zu Gitarre und Klarinette. Genregrenzen sind für Olicía immer schon fluide - fragile Folkmomente, pulsierender Pop, avantgardistischer Soul, Spoken Word, Jazz... Wobei die Musik von Olicía durch ihre ganz eigene Form der Entstehung über zwei synchronisierte Loopstations immer sanft futuristisch anmutet. Die Zwänge (und Längen) loopbasierter Musik scheinen die beiden dabei praktisch außer Kraft zu setzen und entwerfen mit Effizienz und Eleganz ganz direkte Songs, die ohne Backing Tracks auskommen und Raum für Improvisation und Zufall offenlassen.
2021 haben Olicía ihr Debütalbum „Liquid Lines“ veröffentlicht - ein Doppelalbum, das jeden darauf enthaltenen Song in zwei ganz unterschiedlichen Varianten gegenüberstellte. Seither erschienen auf ihrem eigenen Label o-cetera Soloalben (in June) und Bandprojekte (NOUK, cocotá). Sie waren Teil der Live-Besetzung von Sophie Hunger, haben Musik mit Dota Kehr und Kat Frankie veröffentlicht und einen Song zum Soundtrack des Regiedebüts von Robert Gwisdek (Käptn Peng), „Der Junge, dem die Welt gehört“, beigesteuert. In den Jahren 2023 und 2024 haben sie die Musik für zwei Multimedia-Performances von Jasmine Ellis Projects entwickelt und aufgeführt. Derzeit touren die beiden neben Olicía auch als Teil von Kat Frankies B O D I E S Kollektiv. Im November 2024 ist ihr zweites Album „Out of the Blue“ erscheinen. Während „Liquid Lines“ die Grenzen des einzelnen Songs ausgelotete, ist „Out of the Blue“ nun der Versuch, die eigene Kunstform ganz neu zu betrachten, die eigene Musik durch Dialog und Austausch mit anderen Kunstgattungen zu verbinden.
Fama M'Boup: Stimme, DrumPad, Asalato, Klavier, Synthesizer, Klarinette, Percussion
Anna-Lucia Rupp: Stimme, Pocketpiano, Synthbass, Gitarre, Klavier, Percussion
Mit ihrem Debütalbum „Hands / Trees“ konnte die Leipziger Indie-Folk-Band Almost Twins bereits große Wellen schlagen: mehrere Tourneen in ganz Deutschland, zahlreiche Platzierungen auf DSP-Playlists, internationale Radio-Plays und die Nominierung eines Musikvideos für den deutschen Preis für Popkultur. Zusammen mit dem Produzenten und Bassisten Alex Binder (Anna Erhard, Dota, Crucchi Gang, Anna Hauss), der bereits das erste Album der Band produzierte, haben sie nun ihre Follow-Up-Produktion „Visions“ aufgenommen (veröffentlicht im Januar 2026).
Auf der Suche nach klanglicher Erweiterung fand Sänger und Gitarrist Max Grüner, der Almost Twins ursprünglich als Soloprojekt konzipiert hatte, in seinen vier Bandkollegen eine fast zwillingshafte Verbundenheit. Laurenz Welten (Saxofon, Klarinette), Valentin Mühlberger (Wurlitzer, Synth), Raphael Schuster (Schlagzeug) und Arne Imig (E-Bass) interpretieren die Songs von Max auf eine Art, die seinen Emotionen den nötigen Ausdruck verleiht, ohne pathetisch zu sein. Warme Synth-Teppiche und kreisende Wurlitzer-Patterns vereinen sich mit verträumten Saxophon- und Klarinettenlinien und erschaffen einen Sound, der sich leicht anfühlt, ohne an Tiefgang zu verlieren, Ruhe ausstrahlt und es sich doch erlaubt, aus dieser auszubrechen. Ein Singer-Songwriter Traum, der an Erlend Øye (Kings of Convenience), José González oder This Is The Kit erinnert.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
2021 haben Olicía ihr Debütalbum „Liquid Lines“ veröffentlicht - ein Doppelalbum, das jeden darauf enthaltenen Song in zwei ganz unterschiedlichen Varianten gegenüberstellte. Seither erschienen auf ihrem eigenen Label o-cetera Soloalben (in June) und Bandprojekte (NOUK, cocotá). Sie waren Teil der Live-Besetzung von Sophie Hunger, haben Musik mit Dota Kehr und Kat Frankie veröffentlicht und einen Song zum Soundtrack des Regiedebüts von Robert Gwisdek (Käptn Peng), „Der Junge, dem die Welt gehört“, beigesteuert. In den Jahren 2023 und 2024 haben sie die Musik für zwei Multimedia-Performances von Jasmine Ellis Projects entwickelt und aufgeführt. Derzeit touren die beiden neben Olicía auch als Teil von Kat Frankies B O D I E S Kollektiv. Im November 2024 ist ihr zweites Album „Out of the Blue“ erscheinen. Während „Liquid Lines“ die Grenzen des einzelnen Songs ausgelotete, ist „Out of the Blue“ nun der Versuch, die eigene Kunstform ganz neu zu betrachten, die eigene Musik durch Dialog und Austausch mit anderen Kunstgattungen zu verbinden.
Fama M'Boup: Stimme, DrumPad, Asalato, Klavier, Synthesizer, Klarinette, Percussion
Anna-Lucia Rupp: Stimme, Pocketpiano, Synthbass, Gitarre, Klavier, Percussion
Mit ihrem Debütalbum „Hands / Trees“ konnte die Leipziger Indie-Folk-Band Almost Twins bereits große Wellen schlagen: mehrere Tourneen in ganz Deutschland, zahlreiche Platzierungen auf DSP-Playlists, internationale Radio-Plays und die Nominierung eines Musikvideos für den deutschen Preis für Popkultur. Zusammen mit dem Produzenten und Bassisten Alex Binder (Anna Erhard, Dota, Crucchi Gang, Anna Hauss), der bereits das erste Album der Band produzierte, haben sie nun ihre Follow-Up-Produktion „Visions“ aufgenommen (veröffentlicht im Januar 2026).
Auf der Suche nach klanglicher Erweiterung fand Sänger und Gitarrist Max Grüner, der Almost Twins ursprünglich als Soloprojekt konzipiert hatte, in seinen vier Bandkollegen eine fast zwillingshafte Verbundenheit. Laurenz Welten (Saxofon, Klarinette), Valentin Mühlberger (Wurlitzer, Synth), Raphael Schuster (Schlagzeug) und Arne Imig (E-Bass) interpretieren die Songs von Max auf eine Art, die seinen Emotionen den nötigen Ausdruck verleiht, ohne pathetisch zu sein. Warme Synth-Teppiche und kreisende Wurlitzer-Patterns vereinen sich mit verträumten Saxophon- und Klarinettenlinien und erschaffen einen Sound, der sich leicht anfühlt, ohne an Tiefgang zu verlieren, Ruhe ausstrahlt und es sich doch erlaubt, aus dieser auszubrechen. Ein Singer-Songwriter Traum, der an Erlend Øye (Kings of Convenience), José González oder This Is The Kit erinnert.
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10
// Sa // 20 Uhr // Olli & Floss Bros. Buttons & UT Connewitz laden ein:
TIM KASHER plays a CURSIVE acoustic set

» https://timkasher.bandcamp.com
» https://www.instagram.com/cursivetheband
» https://www.tixforgigs.com/Event/77067
Große Songs im intimsten Gewand: Tim Kasher ist Musiker und Autor aus Omaha, Nebraska.
Als legendärer Frontmann der US-Indie-Ikonen Cursive und The Good Life sowie als eines der Gründungsmitglieder des Saddle-Creek-Kollektivs prägt er seit drei Jahrzehnten die amerikanische Indie-Szene. Nun kommt er für ein ganz besonderes Konzert ins UT.
Im Fokus des Abends stehen die wuchtigen, emotional geladenen Songs seiner Hauptband Cursive. Wo sonst kantige Post-Hardcore-Riffs und vertrackte Rhythmen dominieren, legt Kasher an diesem Abend den rohen, verletzlichen Kern seiner Meisterwerke frei. Wer Alben wie „Domestica“ oder „The Ugly Organ“ liebt, darf dieses spezielle Konzert nicht verpassen. Ein Abend voller cineastischer Geschichten, ungefilterter Leidenschaft und absoluter Authentizität.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
Als legendärer Frontmann der US-Indie-Ikonen Cursive und The Good Life sowie als eines der Gründungsmitglieder des Saddle-Creek-Kollektivs prägt er seit drei Jahrzehnten die amerikanische Indie-Szene. Nun kommt er für ein ganz besonderes Konzert ins UT.
Im Fokus des Abends stehen die wuchtigen, emotional geladenen Songs seiner Hauptband Cursive. Wo sonst kantige Post-Hardcore-Riffs und vertrackte Rhythmen dominieren, legt Kasher an diesem Abend den rohen, verletzlichen Kern seiner Meisterwerke frei. Wer Alben wie „Domestica“ oder „The Ugly Organ“ liebt, darf dieses spezielle Konzert nicht verpassen. Ein Abend voller cineastischer Geschichten, ungefilterter Leidenschaft und absoluter Authentizität.
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11
// So // 14 Uhr // Kinderkino
WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER

D 2009, R: Michael Bully Herbig, mit: Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Nic Romm, 84 min, dt. OV
Mut und Muskeln zählen bei den Wikingern normalerweise am meisten. Doch Wickie, der Sohn von Halvar, dem furchtlosen Anführer des Dorfes, ist da eine Ausnahme. Er kann sich für die rauen Sitten der anderen Wikinger nicht begeistern. Deshalb machen sich auch alle außer seiner Mutter und seiner guten Freundin Ylvi immer über ihn lustig. Doch Wickie denkt trotzdem lieber ein Weilchen über Probleme nach, um sie danach einfallsreich lösen zu können. Ganz getreu seinem Motto: Köpfchen statt Muskeln!
Bei einem Wettkampf mit seinem Vater hat er endlich die Gelegenheit zu beweisen, dass man auch mit Intelligenz und nicht nur mit purer Kraft und Gewalt Probleme lösen kann. Nach dem Wettkampf feiert das Dorf ausgelassen, ohne zu ahnen, dass große Gefahr droht. Geheimnisvolle Krieger greifen im Morgengrauen das Dorf an und entführen alle Kinder. Nur Wickie bleibt durch Zufall von diesem grausamen Schicksal verschont.
Um die Kinder des Dorfes wiederzufinden, nehmen Halvar und seine starken Männer mit ihrem Schiff die Verfolgung auf. Wickie schleicht sich verbotenerweise heimlich an Bord. Auf ihrer Rettungsmission erleben unsere Wikinger viele turbulente und spannende Abenteuer. Und mehr als einmal sind sie froh und dankbar, dass auch Wickie mit seinem Ideenreichtum mit an Bord ist und ihnen damit helfen kann!
Hey, hey Wickie, volle Fahrt voraus!
Für alle ab 6 Jahre.
E I N T R I T T: 2 Euro
Mut und Muskeln zählen bei den Wikingern normalerweise am meisten. Doch Wickie, der Sohn von Halvar, dem furchtlosen Anführer des Dorfes, ist da eine Ausnahme. Er kann sich für die rauen Sitten der anderen Wikinger nicht begeistern. Deshalb machen sich auch alle außer seiner Mutter und seiner guten Freundin Ylvi immer über ihn lustig. Doch Wickie denkt trotzdem lieber ein Weilchen über Probleme nach, um sie danach einfallsreich lösen zu können. Ganz getreu seinem Motto: Köpfchen statt Muskeln!
Bei einem Wettkampf mit seinem Vater hat er endlich die Gelegenheit zu beweisen, dass man auch mit Intelligenz und nicht nur mit purer Kraft und Gewalt Probleme lösen kann. Nach dem Wettkampf feiert das Dorf ausgelassen, ohne zu ahnen, dass große Gefahr droht. Geheimnisvolle Krieger greifen im Morgengrauen das Dorf an und entführen alle Kinder. Nur Wickie bleibt durch Zufall von diesem grausamen Schicksal verschont.
Um die Kinder des Dorfes wiederzufinden, nehmen Halvar und seine starken Männer mit ihrem Schiff die Verfolgung auf. Wickie schleicht sich verbotenerweise heimlich an Bord. Auf ihrer Rettungsmission erleben unsere Wikinger viele turbulente und spannende Abenteuer. Und mehr als einmal sind sie froh und dankbar, dass auch Wickie mit seinem Ideenreichtum mit an Bord ist und ihnen damit helfen kann!
Hey, hey Wickie, volle Fahrt voraus!
Für alle ab 6 Jahre.
E I N T R I T T: 2 Euro
11
// So // 19:30 Uhr //
SLOPE, special guest DON`T TRY + support DEFIANCE
Aus dem Hardcore-Underground von Duisburg direkt auf die großen Bühnen Europas: Slope liefern Heavy Grooves, rohe Aggression und 90s-Crossover-Vibes und landen damit irgendwo zwischen Funk, Hip-Hop, Grunge und kompromisslosem Hardcore.
Was in kleinen, chaotischen Clubs begann, ist längst zu einer explosiven Live-Macht gewachsen. 2026 drehen Slope mit dem kommenden Album "The Same Kids Just Louder" endgültig alles auf Anschlag
T I C K E T S gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Was in kleinen, chaotischen Clubs begann, ist längst zu einer explosiven Live-Macht gewachsen. 2026 drehen Slope mit dem kommenden Album "The Same Kids Just Louder" endgültig alles auf Anschlag
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13
// Di // 20 Uhr //
MAR MALADE - Tourists Tour
Songs von Mar Malade sind wie Urlaub in Musik. Ursprünglich aus einer kleinen Alltagsflucht zweier Freunde entstanden, haben Mar Malade, bestehend aus Alexander Hauer und Michèl M. Almeida mittlerweile drei Alben „voller Sommer“ veröffentlicht und ihre Songs (u.a. »Mexico«, »Cabriolet«, »Jungle«) auf Konzertreisen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz getragen.
Dabei präsentieren Mar Malade und ihre multi-instrumentale Liveband nicht nur ihre mal energetische, mal tänzelnde, mal nostalgische Musik in einer unbändigen Spielfreude (wie sie einem als Kind nur die Oma erlaubt hätte, aber die ist’s ja auch, die die klebrigsüße Marmelade kocht) - sondern auch den ein oder anderen unterhaltsam-kuriosen Moment zwischen den Liedern. Der Schlagzeuger liest aus der Lokalpresse und allen Steinböcken im Saal das Horoskop, Alexander singt mit dem Publikum den Wanderliedklassiker »Hejo, spann den Wagen an« oder Michèl irrt als »Sportsman« Helge-Schneider-artig pantomimend über die Bühne. So entsteht an jedem Abend einer Mar Malade-Tour ein eigener, gutgewärmter Raum voller Musik, Freude und gemeinsamen Momenten für und mit ihrem Publikum.
T I C K E T S bekommt Ihr online via Tickettoaster oder tixforgigs.com!
Dabei präsentieren Mar Malade und ihre multi-instrumentale Liveband nicht nur ihre mal energetische, mal tänzelnde, mal nostalgische Musik in einer unbändigen Spielfreude (wie sie einem als Kind nur die Oma erlaubt hätte, aber die ist’s ja auch, die die klebrigsüße Marmelade kocht) - sondern auch den ein oder anderen unterhaltsam-kuriosen Moment zwischen den Liedern. Der Schlagzeuger liest aus der Lokalpresse und allen Steinböcken im Saal das Horoskop, Alexander singt mit dem Publikum den Wanderliedklassiker »Hejo, spann den Wagen an« oder Michèl irrt als »Sportsman« Helge-Schneider-artig pantomimend über die Bühne. So entsteht an jedem Abend einer Mar Malade-Tour ein eigener, gutgewärmter Raum voller Musik, Freude und gemeinsamen Momenten für und mit ihrem Publikum.
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15
// Do // 20 Uhr // SHORTS ATTACK (10 Filme in 80 Minuten - alle in OmU)
THE KIDS ARE ALRIGHT
Junge Menschen in Aktion: In Sachen Liebe fliegen die Fetzen, die Erwachsenen werden kritisiert, an der Tanke gibt es Stress, mit Papa geht es zum Motocross und nicht immer sitzt die Frisur. Mit oder ohne Waffe, auch ohne Belehrung geht die Ahnung durch den Magen: Junge Menschen könnten, ja sollten eine eigene Gesellschaft gründen.
Mit dabei u.a.:
KIDS FOR GUNS
D 2018, R: Simon Ostermann, 2 min
Waffen-Groteske
Es gibt kein Mindestalter für Selbstverteidigung. Sie lieben Ihre Kinder? „Kommen Sie zu uns, bevor es zu spät ist!“
SOMEWHERE TO BE
USA 2025, R: Christy Chan, 9 min
Tankstellen-Thriller
An der Tankstelle eines amerikanischen Highway wird einer Mutter und ihrer jungen Tochter das Tanken verweigert. Doch sie brauchen dringend Benzin!
I HATE HELEN
UK 2025, R: Martha McGuirk, 7 min
Schul-Drama
Priya hasst Helen, im Unterricht, in der Kantine, beim Schwimmen. Und am meisten hasst sie, was Helen in ihr auslöst.
S THE WOLF
F 2025, R: Sameh Alaa, 11 min
Haar-Reflexion
Urkomisches Nachdenken über Lebensphasen, erzählt durch zu viel und zu wenig Haare. Frisuren sind ziemlich persönlich!
BEYOND THE FACE
SLO, HRV, R: Anja Resman, 2024, 10 min
Erwachsenen-Analyse
Puppenanimation über das Gefühl, anders zu sein, und die Wahrnehmung der düsteren Erwachsenenwelt durch einen jungen Menschen.
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Mit dabei u.a.:
KIDS FOR GUNS
D 2018, R: Simon Ostermann, 2 min
Waffen-Groteske
Es gibt kein Mindestalter für Selbstverteidigung. Sie lieben Ihre Kinder? „Kommen Sie zu uns, bevor es zu spät ist!“
SOMEWHERE TO BE
USA 2025, R: Christy Chan, 9 min
Tankstellen-Thriller
An der Tankstelle eines amerikanischen Highway wird einer Mutter und ihrer jungen Tochter das Tanken verweigert. Doch sie brauchen dringend Benzin!
I HATE HELEN
UK 2025, R: Martha McGuirk, 7 min
Schul-Drama
Priya hasst Helen, im Unterricht, in der Kantine, beim Schwimmen. Und am meisten hasst sie, was Helen in ihr auslöst.
S THE WOLF
F 2025, R: Sameh Alaa, 11 min
Haar-Reflexion
Urkomisches Nachdenken über Lebensphasen, erzählt durch zu viel und zu wenig Haare. Frisuren sind ziemlich persönlich!
BEYOND THE FACE
SLO, HRV, R: Anja Resman, 2024, 10 min
Erwachsenen-Analyse
Puppenanimation über das Gefühl, anders zu sein, und die Wahrnehmung der düsteren Erwachsenenwelt durch einen jungen Menschen.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild)
16
// Fr // 20 Uhr // Leipziger Literarischer Herbst:
ZWEI HÄUSER IM OSTEN - EVA MENASSE und CHRISTINE KOSCHMIEDER
Eva Menasse und Christine Koschmieder gehen der Frage nach, was ein Haus zur Heimat macht, moderiert von Andreas Platthaus
In Eva Menasses „Alleinruhelage“ (Kiepenheuer & Witsch) bleibt einer Frau nach dem Ende ihrer Ehe das Haus am Rand einer Datschensiedlung in Brandenburg, in dem die Familie über die Jahre glückliche Sommer verbracht hat, mit den Kindern, den Gästen, dem See vor der Tür. Sie überlegt, ob sie bleiben oder verkaufen soll, und beginnt zu renovieren, kämpft mit Widrigkeiten wie alten Leitungen und missgünstigen Nachbarn im Kleingarten. Zur Seite steht ihr ein eingespieltes, unkonventionelles Handwerkerpaar, das jeden Schaden in den Griff bekommt. Als Wienerin, in dieser Gegend doppelt fremd, sieht sie vielleicht genauer als die Einheimischen, wie die DDR und die Wendeverwerfungen bis heute in den Menschen nachwirken, welche alten Verletzungen geblieben sind und worüber niemand spricht. Am Ende verkauft sie und bricht noch einmal auf.
Christine Koschmieder geht in „Ein Haus für mich“ (Kanon) den anderen Weg, und sie erzählt ihn als ihren eigenen. Aus Leipzig, wo die Mieten sie über die Jahre in immer kleinere Wohnungen gedrängt haben, zieht sie in ein baufälliges Schifferhaus an der Elbe. Sie reißt Wände heraus, streitet mit Handwerkern, zählt die Betonringe im Hof und findet in einem Nachbarn, der ihr Brennholz und Erdbeereis über den Zaun reicht, den ersten Verbündeten am neuen Ort. Ihr Memoir erzählt vom Umbau, vom Geld, das hinten und vorne nicht reicht, und von der Frage, wem die Häuser im Osten eigentlich gehören.
—
Eva Menasse, 1970 in Wien geboren, wurde mit ihrem Familienroman „Vienna“ (2005) bekannt. Es folgten Romane und Erzählungen wie „Quasikristalle“ und der Bestseller „Dunkelblum“ (2021), für ihr Werk erhielt sie unter anderem den Heinrich-Böll-Preis. Von 2022 bis 2024 war sie gemeinsam mit Deniz Yücel Sprecherin des PEN Berlin. Zuletzt erschien „Alleinruhelage“ (2026) bei Kiepenheuer & Witsch. Eva Menasse lebt in Berlin.
Christine Koschmieder 1972 in Heidelberg geboren, betreibt seit 2003 die Literaturagentur Partner + Propaganda und schreibt Romane und Sachbücher. Ihr Debüt „Schweinesystem“ (2014) war für den aspekte-Literaturpreis nominiert, zuletzt erschienen „Frühjahrskollektion“ (2025) und das Memoir „Ein Haus für mich“ (2026), beide bei Kanon. Christine Koschmieder lebt in Aken (Sachsen-Anhalt).
Andreas Platthaus 1966 in Aachen geboren, ist seit 1997 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitet dort seit 2016 das Ressort Literatur und literarisches Leben. Er schreibt Sachbücher und gilt als ausgewiesener Comic-Kenner. Andreas Platthaus lebt in Leipzig und Frankfurt am Main.
T I C K E T S sind via tixforgigs.com(Link unter dem Bild) sowie an der Abendkasse erhältlich.
In Eva Menasses „Alleinruhelage“ (Kiepenheuer & Witsch) bleibt einer Frau nach dem Ende ihrer Ehe das Haus am Rand einer Datschensiedlung in Brandenburg, in dem die Familie über die Jahre glückliche Sommer verbracht hat, mit den Kindern, den Gästen, dem See vor der Tür. Sie überlegt, ob sie bleiben oder verkaufen soll, und beginnt zu renovieren, kämpft mit Widrigkeiten wie alten Leitungen und missgünstigen Nachbarn im Kleingarten. Zur Seite steht ihr ein eingespieltes, unkonventionelles Handwerkerpaar, das jeden Schaden in den Griff bekommt. Als Wienerin, in dieser Gegend doppelt fremd, sieht sie vielleicht genauer als die Einheimischen, wie die DDR und die Wendeverwerfungen bis heute in den Menschen nachwirken, welche alten Verletzungen geblieben sind und worüber niemand spricht. Am Ende verkauft sie und bricht noch einmal auf.
Christine Koschmieder geht in „Ein Haus für mich“ (Kanon) den anderen Weg, und sie erzählt ihn als ihren eigenen. Aus Leipzig, wo die Mieten sie über die Jahre in immer kleinere Wohnungen gedrängt haben, zieht sie in ein baufälliges Schifferhaus an der Elbe. Sie reißt Wände heraus, streitet mit Handwerkern, zählt die Betonringe im Hof und findet in einem Nachbarn, der ihr Brennholz und Erdbeereis über den Zaun reicht, den ersten Verbündeten am neuen Ort. Ihr Memoir erzählt vom Umbau, vom Geld, das hinten und vorne nicht reicht, und von der Frage, wem die Häuser im Osten eigentlich gehören.
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Eva Menasse, 1970 in Wien geboren, wurde mit ihrem Familienroman „Vienna“ (2005) bekannt. Es folgten Romane und Erzählungen wie „Quasikristalle“ und der Bestseller „Dunkelblum“ (2021), für ihr Werk erhielt sie unter anderem den Heinrich-Böll-Preis. Von 2022 bis 2024 war sie gemeinsam mit Deniz Yücel Sprecherin des PEN Berlin. Zuletzt erschien „Alleinruhelage“ (2026) bei Kiepenheuer & Witsch. Eva Menasse lebt in Berlin.
Christine Koschmieder 1972 in Heidelberg geboren, betreibt seit 2003 die Literaturagentur Partner + Propaganda und schreibt Romane und Sachbücher. Ihr Debüt „Schweinesystem“ (2014) war für den aspekte-Literaturpreis nominiert, zuletzt erschienen „Frühjahrskollektion“ (2025) und das Memoir „Ein Haus für mich“ (2026), beide bei Kanon. Christine Koschmieder lebt in Aken (Sachsen-Anhalt).
Andreas Platthaus 1966 in Aachen geboren, ist seit 1997 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitet dort seit 2016 das Ressort Literatur und literarisches Leben. Er schreibt Sachbücher und gilt als ausgewiesener Comic-Kenner. Andreas Platthaus lebt in Leipzig und Frankfurt am Main.
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17
// Sa // 20 Uhr // K IM K - KLANG IM KINO. AUDIOVISUELLE PERFORMANCES
ARF, ahabzutun+Petrikov, CFM, Gregor Pfeffer+Thadeusz Tischbein, Elsa Blanc-Brude+Florian Schuster

» www.tischbein.org
» www.corneliafriederikemueller.de
» www.postphysicalplaygrounds.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/76552
Line up:
ARF (live+visuals)
ahabzutun (live) + Petrikov (visuals)
CFM (live+visuals)
Gregor Pfeffer (live) + Thadeusz Tischbein (visuals)
Elsa Blanc-Brude (live) + Florian Schuster (visuals)
Und wieder treffen sich Leipziger Klang- und Videokünstler:innen unter dem Label „K im K – Klang im Kino“ und präsentieren ihre für diesen Abend entwickelten audiovisuellen Stücke. Vier Acts – zumeist Tandems aus Klangkünstler:in und visuellem Künstler – präsentieren audioreaktive Grafik-Animationen, live gespielte dokumentarisch-essayistische Stücke oder tauchen ein in 3D-Welten. Wir durchstreifen Metropolen, loopen die Welt und bringen Raumklangrhythmen in das fantastische Kino in Connewitz.
Die Reihe „K im K – Klang im Kino“ entstand 2022 noch im Rahmen der Bauhelmfestspiele im FORTUNA Kino der Jugend. Mit dreikanaligen Videoprojektionen und Raumklang wurde die Kinoruine im Leipziger Osten in Szene gesetzt. Seitdem war sie nicht in zahlreichen Leipziger Kinos zu Gast.
Als Duo realisieren Gregor Pfeffer und Thadeusz Tischbein seit 2016 gemeinsam audiovisuelle Performances. Im Zentrum ihrer Projekte steht meist das direkte Zusammenspiel von Audio und Video, oft als Übersetzung von Alltagsbeobachtungen in rhythmische/musikalische Strukturen. So nutzten sie z.B. verschiedene Geräusche, die sie mit Nussknackern erzeugen konnten in ihrem Stück NUTS, Papiergeräusche von geknülltem Papier, flatterndem Seidenpapier oder fallenden Pappobjekten in PAPER, Straßenszenen aus Bangkok verdichteten Sie zu ihrem aktuellen Stück BANG!
Gregor Pfeffer beschäftigt sich mit Komposition und Sounddesign für Film und Radiostücke, dem Aufbau von Eurorack-Modulen und DIY-Synthesizern, Coding (max/msp, puredata, arduino), Live-Performances und Workshops. Er studierte Soundstudies an der Universität der Künste Berlin.
Der Videokünstler Thadeusz Tischbein studierte Medienkunst in Leipzig, Braunschweig und Bukarest und zeigt seine Filme zumeist auf internationalen Filmfestivals, u.a. HOTDOCS Toronto, INDIELISBOA Lissabon oder MANIFESTA in Palermo.
Cornelia Friederike Müller aka CFM ist bildende Künstlerin und Soundkünstlerin aus Leipzig. Sie arbeitet medienübergreifend konzeptionell und komponiert seit 2002 melodischen Minimal Techno, Electronica und experimentelle Klangcollagen mit Field Recordings. Ihr Live Set Dancefloormusic spielte CFM im Rahmenprogramm der Biennale Venedig 2019. The Daily Noise ist ihr fortlaufendes Projekt zu Umweltgeräuschen und Acoustic Ecology, für das sie Soundwalks, Klanginstallationen und Konzerte umsetzt, u.a. bei Club Transmediale Berlin, CAGE100, Global Compositions, DOK Leipzig. Einige Kompositionen entstehen für Hörspiel-, Theater- und Filmproduktionen, die auf internationalen Festivals laufen und renommierte Preise erhielten, u.a. Deutscher Hörspielpreis, Hörspielpreis der Kriegsblinden und Sächsischer Theaterpreis.
Jörg Brinkmann aka ARF ist Performance-, Video- und Installationskünstler. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Louvre in Paris, im Watermill Center in New York, beim Ars Electronica Festival in Linz und beim European Media Art Festival in Osnabrück präsentiert. An der Bauhaus-Universität Weimar promoviert er mit dem Projekt Post Physical Playgrounds zu Internetkulturen und ihren durch immersive Mixed-Reality-Technologien ausgelösten Transmediationsprozessen.
PARS, das Duo aus Klangkünstler Max Müller (ahabzutun) und Medienkünstler Christian Geick (Petrikov), untersucht in seinen audiovisuellen Arbeiten Zustände von Fremdheit, Vernetzung und Transformation. Zwischen Vertrautheit und Entfremdung entstehen dynamische Räume, in denen Klang, Bild und Informationsströme aufeinandertreffen, sich überlagern und zu neuen Formen entwickeln. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Beziehungen, Austausch und zeitliche Verschiebungen Wahrnehmung und Zugehörigkeit prägen.
Elsa Blanc-Brude entwickelt Klangkompositionen, in denen sie DIY-Instrumente, Field Recordings, Stimme und Effekte miteinander verbindet. Ihre künstlerische Praxis erforscht klangliche Spannungsfelder zwischen Noise, ambienten Texturen und elektronischer Musik und untersucht, wie auditive Wahrnehmung verzerrt, geschichtet und neu erfahren werden kann.
Florian Schuster arbeitet mit Film vornehmlich als poetisches, nicht-begriffliches Ausdrucksmittel, operiert also auf der Ebene der Sinneswahrnehmung. Er dreht sein Bildmaterial auf analogem Film, den er mitunter selbst entwickelt. Die Kamera fungiert dabei sowohl im üblichen Sinn als Aufnahmegerät wie auch als quasi-musikalisches Instrument. Ihn interessiert vor allem die Grenze zwischen Abstraktem und Figurativem - wie sich Bilder und Objekte von unseren Begriffen und Zuordnungen lösen können und so unserer unvermeidlich vorurteilsbehafteten, begrenzten Wahrnehmung neue Sichtweisen zugänglich gemacht werden können. Für Klang im Kino verwendet er eine Hybridform aus analoger Projektion mit eigens entworfener digitaler Verarbeitungskette und Output in Max/Jitter, die spezifische Eigenschaften beider Welten zusammenzubringt und die dabei entstehenden Interferenzen gezielt in das Gesamtbild integriert.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild)
ARF (live+visuals)
ahabzutun (live) + Petrikov (visuals)
CFM (live+visuals)
Gregor Pfeffer (live) + Thadeusz Tischbein (visuals)
Elsa Blanc-Brude (live) + Florian Schuster (visuals)
Und wieder treffen sich Leipziger Klang- und Videokünstler:innen unter dem Label „K im K – Klang im Kino“ und präsentieren ihre für diesen Abend entwickelten audiovisuellen Stücke. Vier Acts – zumeist Tandems aus Klangkünstler:in und visuellem Künstler – präsentieren audioreaktive Grafik-Animationen, live gespielte dokumentarisch-essayistische Stücke oder tauchen ein in 3D-Welten. Wir durchstreifen Metropolen, loopen die Welt und bringen Raumklangrhythmen in das fantastische Kino in Connewitz.
Die Reihe „K im K – Klang im Kino“ entstand 2022 noch im Rahmen der Bauhelmfestspiele im FORTUNA Kino der Jugend. Mit dreikanaligen Videoprojektionen und Raumklang wurde die Kinoruine im Leipziger Osten in Szene gesetzt. Seitdem war sie nicht in zahlreichen Leipziger Kinos zu Gast.
Als Duo realisieren Gregor Pfeffer und Thadeusz Tischbein seit 2016 gemeinsam audiovisuelle Performances. Im Zentrum ihrer Projekte steht meist das direkte Zusammenspiel von Audio und Video, oft als Übersetzung von Alltagsbeobachtungen in rhythmische/musikalische Strukturen. So nutzten sie z.B. verschiedene Geräusche, die sie mit Nussknackern erzeugen konnten in ihrem Stück NUTS, Papiergeräusche von geknülltem Papier, flatterndem Seidenpapier oder fallenden Pappobjekten in PAPER, Straßenszenen aus Bangkok verdichteten Sie zu ihrem aktuellen Stück BANG!
Gregor Pfeffer beschäftigt sich mit Komposition und Sounddesign für Film und Radiostücke, dem Aufbau von Eurorack-Modulen und DIY-Synthesizern, Coding (max/msp, puredata, arduino), Live-Performances und Workshops. Er studierte Soundstudies an der Universität der Künste Berlin.
Der Videokünstler Thadeusz Tischbein studierte Medienkunst in Leipzig, Braunschweig und Bukarest und zeigt seine Filme zumeist auf internationalen Filmfestivals, u.a. HOTDOCS Toronto, INDIELISBOA Lissabon oder MANIFESTA in Palermo.
Cornelia Friederike Müller aka CFM ist bildende Künstlerin und Soundkünstlerin aus Leipzig. Sie arbeitet medienübergreifend konzeptionell und komponiert seit 2002 melodischen Minimal Techno, Electronica und experimentelle Klangcollagen mit Field Recordings. Ihr Live Set Dancefloormusic spielte CFM im Rahmenprogramm der Biennale Venedig 2019. The Daily Noise ist ihr fortlaufendes Projekt zu Umweltgeräuschen und Acoustic Ecology, für das sie Soundwalks, Klanginstallationen und Konzerte umsetzt, u.a. bei Club Transmediale Berlin, CAGE100, Global Compositions, DOK Leipzig. Einige Kompositionen entstehen für Hörspiel-, Theater- und Filmproduktionen, die auf internationalen Festivals laufen und renommierte Preise erhielten, u.a. Deutscher Hörspielpreis, Hörspielpreis der Kriegsblinden und Sächsischer Theaterpreis.
Jörg Brinkmann aka ARF ist Performance-, Video- und Installationskünstler. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Louvre in Paris, im Watermill Center in New York, beim Ars Electronica Festival in Linz und beim European Media Art Festival in Osnabrück präsentiert. An der Bauhaus-Universität Weimar promoviert er mit dem Projekt Post Physical Playgrounds zu Internetkulturen und ihren durch immersive Mixed-Reality-Technologien ausgelösten Transmediationsprozessen.
PARS, das Duo aus Klangkünstler Max Müller (ahabzutun) und Medienkünstler Christian Geick (Petrikov), untersucht in seinen audiovisuellen Arbeiten Zustände von Fremdheit, Vernetzung und Transformation. Zwischen Vertrautheit und Entfremdung entstehen dynamische Räume, in denen Klang, Bild und Informationsströme aufeinandertreffen, sich überlagern und zu neuen Formen entwickeln. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Beziehungen, Austausch und zeitliche Verschiebungen Wahrnehmung und Zugehörigkeit prägen.
Elsa Blanc-Brude entwickelt Klangkompositionen, in denen sie DIY-Instrumente, Field Recordings, Stimme und Effekte miteinander verbindet. Ihre künstlerische Praxis erforscht klangliche Spannungsfelder zwischen Noise, ambienten Texturen und elektronischer Musik und untersucht, wie auditive Wahrnehmung verzerrt, geschichtet und neu erfahren werden kann.
Florian Schuster arbeitet mit Film vornehmlich als poetisches, nicht-begriffliches Ausdrucksmittel, operiert also auf der Ebene der Sinneswahrnehmung. Er dreht sein Bildmaterial auf analogem Film, den er mitunter selbst entwickelt. Die Kamera fungiert dabei sowohl im üblichen Sinn als Aufnahmegerät wie auch als quasi-musikalisches Instrument. Ihn interessiert vor allem die Grenze zwischen Abstraktem und Figurativem - wie sich Bilder und Objekte von unseren Begriffen und Zuordnungen lösen können und so unserer unvermeidlich vorurteilsbehafteten, begrenzten Wahrnehmung neue Sichtweisen zugänglich gemacht werden können. Für Klang im Kino verwendet er eine Hybridform aus analoger Projektion mit eigens entworfener digitaler Verarbeitungskette und Output in Max/Jitter, die spezifische Eigenschaften beider Welten zusammenzubringt und die dabei entstehenden Interferenzen gezielt in das Gesamtbild integriert.
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18
// So // 20:30 Uhr // 50 Jahre Leipziger Jazztage:
ADHD
Die isländischen Künstler der niemals langweilig werdenden Kontinuität. Ein allumfassendes Ritual, das Genregrenzen sprengt
Hyperaktiv, innovativ und unvorhersehbar? Die isländische Band ADHD macht ihrem Namen alle Ehre. Mit Klischees kokettierend, begegnen sie einander mit uneingeschränktem Vertrauen.
Beeinflusst durch die Energie des Rock und melancholischen Folkanklängen begeistert das vierköpfige Jazzkollektiv, das sich 2008 nach einem gemeinsamen Festivalbesuch gründete, Fans auf der ganzen Welt. Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung wurde ihr erstes Album »ADHD« bei den Icelandic Music Awards 2009 zum »Jazzalbum des Jahres« gekürt.
Ihr einzigartiger, rein instrumental gehaltener Sound entsteht aus einem sensiblen Zusammenspiel, in dem die Bandmitglieder selbst auf kleinste musikalische Impulse des jeweils anderen reagieren. »Man kann das Jazz nennen, muss man aber nicht«, sagte Pianist Thómas Jónsson mal. Womit er einen entscheidenden Punkt trifft: Denn tatsächlich kulminieren zahlreiche Einflüsse in der Musik des Quartetts. Miles Davis gehört genauso dazu wie Radiohead, Steely Dan oder Dr. John.
Als »enge Familie« beschrieb Ómar Guðjónsson, Gitarrist der Band, das Kollektiv mal. Bei ihren Auftritten verlassen sie sich nach eigener Aussage komplett auf die Atmosphäre und verzichten konsequenterweise auf eine Setlist. Erwartungsvoll kann man der Musik lauschen, die fein auf jede Stimmung im Raum zu reagieren scheint.
Jedes Instrument spricht hier seine eigene, gleichberechtigte Sprache. Detailverliebt aufeinander abgestimmt fließen ihre Töne ineinander. Was bleibt, ist eine Klanglandschaft, die dazu einlädt, die Augen zu schließen und sich forttragen zu lassen. (Text: Luca Kropp)
Besetzung:
Óskar Guðjónsson (sax)
Ómar Guðjónsson (e-git, e-b, pedal steel)
Tómas Jónsson (p, hammond, synth b, melodica)
Magnus Trygvason Eliassen (dr, perc)
T I C K E T S: bekommt Ihr über die Webseite des Festivals sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Hyperaktiv, innovativ und unvorhersehbar? Die isländische Band ADHD macht ihrem Namen alle Ehre. Mit Klischees kokettierend, begegnen sie einander mit uneingeschränktem Vertrauen.
Beeinflusst durch die Energie des Rock und melancholischen Folkanklängen begeistert das vierköpfige Jazzkollektiv, das sich 2008 nach einem gemeinsamen Festivalbesuch gründete, Fans auf der ganzen Welt. Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung wurde ihr erstes Album »ADHD« bei den Icelandic Music Awards 2009 zum »Jazzalbum des Jahres« gekürt.
Ihr einzigartiger, rein instrumental gehaltener Sound entsteht aus einem sensiblen Zusammenspiel, in dem die Bandmitglieder selbst auf kleinste musikalische Impulse des jeweils anderen reagieren. »Man kann das Jazz nennen, muss man aber nicht«, sagte Pianist Thómas Jónsson mal. Womit er einen entscheidenden Punkt trifft: Denn tatsächlich kulminieren zahlreiche Einflüsse in der Musik des Quartetts. Miles Davis gehört genauso dazu wie Radiohead, Steely Dan oder Dr. John.
Als »enge Familie« beschrieb Ómar Guðjónsson, Gitarrist der Band, das Kollektiv mal. Bei ihren Auftritten verlassen sie sich nach eigener Aussage komplett auf die Atmosphäre und verzichten konsequenterweise auf eine Setlist. Erwartungsvoll kann man der Musik lauschen, die fein auf jede Stimmung im Raum zu reagieren scheint.
Jedes Instrument spricht hier seine eigene, gleichberechtigte Sprache. Detailverliebt aufeinander abgestimmt fließen ihre Töne ineinander. Was bleibt, ist eine Klanglandschaft, die dazu einlädt, die Augen zu schließen und sich forttragen zu lassen. (Text: Luca Kropp)
Besetzung:
Óskar Guðjónsson (sax)
Ómar Guðjónsson (e-git, e-b, pedal steel)
Tómas Jónsson (p, hammond, synth b, melodica)
Magnus Trygvason Eliassen (dr, perc)
T I C K E T S: bekommt Ihr über die Webseite des Festivals sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
23
// Fr // +++ A U S V E R K A U F T +++ S O L D + O U T+++
WOLVES IN THE THRONE ROOM (us), FYRNASK (de) & FINAL DOSE (uk)
Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 stehen Wolves in the Throne Room für einen eigenständigen Zugang zum Black Metal, der Naturmystik, Spiritualität und klangliche Weite miteinander verbindet. Spätestens seit „Two Hunters“ hat sich die Band weltweit einen Ruf als Wegbereiter des sogenannten „Cascadian Black Metal“ erarbeitet – geprägt von epischen Songstrukturen, Ambient-Elementen und einer tiefen Verwurzelung in der Ästhetik nordamerikanischer Landschaften.
Als Special Guests sind nur in Leipzig FYRNASK dabei. 2008 gegründet und zunächst als Soloprojekt vorgesehen, konnte sich Fyrnask durch das Debüt „Fjǫrvar ok Benjar“ bereits schnell einen Namen machen. Nach zwei weiteren Alben wurde dann 2014 der Sprung auf die Bühne gewagt und seit dem vierten Album „Fórn“ (2016) bei Ván Records die Labelheimat gefunden. Mit ihrer Mischung aus Dark Ambient, Drone und Black Metal ist das Quintett nicht nur auf Platte, sondern auch live ein Garant für ein atmosphärische Hörerlebnis. 2026 konnte dann mit dem lang erwarteten „Íosir“ der nächste große Schritt gegangen und eines DER Black Metal Alben des Jahres veröffentlicht werden.
Komplettiert wird das Line-up durch Final Dose aus Großbritannien, deren roher, punk-inspirierter Black Metal eine aggressive und zugleich nihilistische Energie entfaltet. Mit kompromisslosen Sounds und intensiven Live-Auftritten haben sie sich in kurzer Zeit einen Namen im Underground gemacht und liefern auf dieser Tour eine weitere Facette.
T I C K E T S: das Konzert ist ausverkauft, es wird keine Abendkasse geben.
Als Special Guests sind nur in Leipzig FYRNASK dabei. 2008 gegründet und zunächst als Soloprojekt vorgesehen, konnte sich Fyrnask durch das Debüt „Fjǫrvar ok Benjar“ bereits schnell einen Namen machen. Nach zwei weiteren Alben wurde dann 2014 der Sprung auf die Bühne gewagt und seit dem vierten Album „Fórn“ (2016) bei Ván Records die Labelheimat gefunden. Mit ihrer Mischung aus Dark Ambient, Drone und Black Metal ist das Quintett nicht nur auf Platte, sondern auch live ein Garant für ein atmosphärische Hörerlebnis. 2026 konnte dann mit dem lang erwarteten „Íosir“ der nächste große Schritt gegangen und eines DER Black Metal Alben des Jahres veröffentlicht werden.
Komplettiert wird das Line-up durch Final Dose aus Großbritannien, deren roher, punk-inspirierter Black Metal eine aggressive und zugleich nihilistische Energie entfaltet. Mit kompromisslosen Sounds und intensiven Live-Auftritten haben sie sich in kurzer Zeit einen Namen im Underground gemacht und liefern auf dieser Tour eine weitere Facette.
T I C K E T S: das Konzert ist ausverkauft, es wird keine Abendkasse geben.
24
// Sa // 15 Uhr // 50 Jahre Leipziger Jazztage - Leipziger Jazznachwuchspreis
JAKOB OBLESER/ ALMA GRÖNIG & ALOU STRING QUARTET/ ROBERT LUCACIU & Intricate Gestalt
Mit »Music is just wiggly air« führt Jakob Obleser seine weit verzweigten Einflüsse in einen höchst persönlichen Mix aus Groove, Experiment und Avantgarde – und erweist sich als würdiger Gewinner 2026 des Leipziger Jazznachwuchspreises der Marion-Ermer-Stiftung.
Besetzung:
Jakob Obleser (e-b, e-git, electr)
Ein groovendes Streichquartett? Das Alou String Quartet machts möglich – und verwandelt Jazz, Improvisation und zeitgenössische Kammermusik in einen unverwechselbar urbanen Sound. Mit Violinistin Alma Gröning, der diesjährigen Preisträgerin des Leipziger Jazznachwuchspreises der Marion-Ermer-Stiftung.
Besetzung:
Alma Gröning (vl)
Myrsini Bekakou (vl)
Davis West (vla)
Esther Thoben (cl)
Robert Lucaciu – Gewinner des Leipziger Jazznachwuchspreises 2016 – lädt zum First Date: Zwischen Fallen und Fliegen, Nähe und Distanz entsteht ein offener, vibrierender Klangraum.
Besetzung:
Robert Lucaciu (db)
Theresia Philipp (a-sax)
Anna Tsombanis (t-sax)
Moritz Baumgärtner (dr)
T I C K E T S: bekommt Ihr über die Webseite des Festivals sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Besetzung:
Jakob Obleser (e-b, e-git, electr)
Ein groovendes Streichquartett? Das Alou String Quartet machts möglich – und verwandelt Jazz, Improvisation und zeitgenössische Kammermusik in einen unverwechselbar urbanen Sound. Mit Violinistin Alma Gröning, der diesjährigen Preisträgerin des Leipziger Jazznachwuchspreises der Marion-Ermer-Stiftung.
Besetzung:
Alma Gröning (vl)
Myrsini Bekakou (vl)
Davis West (vla)
Esther Thoben (cl)
Robert Lucaciu – Gewinner des Leipziger Jazznachwuchspreises 2016 – lädt zum First Date: Zwischen Fallen und Fliegen, Nähe und Distanz entsteht ein offener, vibrierender Klangraum.
Besetzung:
Robert Lucaciu (db)
Theresia Philipp (a-sax)
Anna Tsombanis (t-sax)
Moritz Baumgärtner (dr)
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25
// So // 16 Uhr // 50 Jahre Leipziger Jazztage:
Jazz für Kinder: Moritz/ Rohmer/ Zwinzscher »Das Ohr guckt mit – auf der Suche nach dem richtigen Ton«
Warum werden Trickfilme mit Musik untermalt? Warum erklingt bei der Eule Hedwig stets dasselbe musikalische Motiv? Und was bedeutet eigentlich Mickey-Mousing?
Auf diese und noch viele weitere Fragen suchen drei Musiker:innen Antworten. Dazu tauchen sie mit euch Kindern und Erwachsenen spielerisch in die Welt der Filmmusik ein. Auf der gemeinsamen Erkundungsreise begegnen euch bunte Vögel, vergessliche Gelehrte, sprechende Kürbisse, hungrige Zootiere und viele andere wundersame Wesen.
Lisa, Philipp und Johannes erwecken diese zum Leben: und zwar durch Musik. Lisa benutzt ihre Stimme zum Singen. Mit Effektgeräten kann sie ihre Stimme verändern, vervielfachen und ganz anders klingen lassen. Philipp zupft an den Saiten der Gitarre und des Basses. Johannes bläst und fiept in sein Sammelsurium aus Saxofonen, Klarinetten und Flöten. Die drei zeigen euch mit Tönen und Geräuschen, wie Musik Filmfiguren gruselig, lustig oder traurig wirken lässt. Kündigen diese düsteren Klänge schon den nächsten Auftritt des Oberschurken an? Würden wir auch weinen, wenn unsere Held:innen sich wiedersehen, während die Musik so traurig-schön klingt?
Liebe Kinder, ihr seht Filme, die kaum älter sind als ihr. Und solche, die eure Großeltern im Lichtspieltheater gesehen haben könnten, als sie so waren, wie ihr jetzt. Ihr seht Puppen, die von selbst über die Leinwand tänzeln. Sogar nur aus Sand werden fantastische Welten lebendig. Das Auge hört und das Ohr sieht mit – ein interaktives Konzerterlebnis für jung und alt. (Text: Jakob Obleser)
Besetzung:
Lisa L. Zwinzscher (voc, electr)
Philipp Rohmer (git, b)
Johannes Moritz (woodwinds, electr)
+ Vokalensemble
T I C K E T S: bekommt Ihr über die Webseite des Festivals sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Auf diese und noch viele weitere Fragen suchen drei Musiker:innen Antworten. Dazu tauchen sie mit euch Kindern und Erwachsenen spielerisch in die Welt der Filmmusik ein. Auf der gemeinsamen Erkundungsreise begegnen euch bunte Vögel, vergessliche Gelehrte, sprechende Kürbisse, hungrige Zootiere und viele andere wundersame Wesen.
Lisa, Philipp und Johannes erwecken diese zum Leben: und zwar durch Musik. Lisa benutzt ihre Stimme zum Singen. Mit Effektgeräten kann sie ihre Stimme verändern, vervielfachen und ganz anders klingen lassen. Philipp zupft an den Saiten der Gitarre und des Basses. Johannes bläst und fiept in sein Sammelsurium aus Saxofonen, Klarinetten und Flöten. Die drei zeigen euch mit Tönen und Geräuschen, wie Musik Filmfiguren gruselig, lustig oder traurig wirken lässt. Kündigen diese düsteren Klänge schon den nächsten Auftritt des Oberschurken an? Würden wir auch weinen, wenn unsere Held:innen sich wiedersehen, während die Musik so traurig-schön klingt?
Liebe Kinder, ihr seht Filme, die kaum älter sind als ihr. Und solche, die eure Großeltern im Lichtspieltheater gesehen haben könnten, als sie so waren, wie ihr jetzt. Ihr seht Puppen, die von selbst über die Leinwand tänzeln. Sogar nur aus Sand werden fantastische Welten lebendig. Das Auge hört und das Ohr sieht mit – ein interaktives Konzerterlebnis für jung und alt. (Text: Jakob Obleser)
Besetzung:
Lisa L. Zwinzscher (voc, electr)
Philipp Rohmer (git, b)
Johannes Moritz (woodwinds, electr)
+ Vokalensemble
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